Gut zu wissen...

Bei Ölpressen handelt es sich entweder um elektrische oder manuelle Pressen, mit denen wertvolles Öl aus diversen Lebensmitteln gewonnen wird. Je nach Modell kann man verschiedene Vorzüge genießen, die in diesem Ratgeber genauer erläutert werden.

Mit einer Ölpresse können beispielsweise Erdnüsse, Sonnenblumenkerne und Schwarzkümmel gepresst werden, sodass aus ihnen schmackhaftes Öl gewonnen werden kann. Dabei können einige Speiseöle besonders wohltuend sein.

Bei Nutzung einer Ölpresse sollte man die Anschaffung einiger praktischer Zubehöreteile in Betracht ziehen. Dazu gehören beispielsweise eine Reinigungsbürste für die Ölpresse, ein Becher für das gepresste Öl und ein Sieb, damit keine festen Teilchen in das Öl gelangen.

Was ist eine Ölpresse?


Ölpresse

Wer schmackhaftes Öl selbst herstellen und die dafür benötigten Zutaten frei auswählen möchte, der sollte die Anschaffung einer Ölpresse erwägen. Doch die Auswahl an verschiedenen Ölpressen ist groß, weswegen man vor dem Kauf unbedingt auf einige Kriterien achten muss.

Bei einer Ölpresse handelt es sich grundsätzlich um ein Haushaltsgerät, das zum Pressen von Nüssen, Kernen, Samen oder anderen Lebensmitteln genutzt wird. Dadurch erhält man ein leckeres Öl, das vollkommen frei von künstlichen Zusätzen ist.

Als Nebenprodukt der Ölpressung tritt ein sogenannter Presskuchen hervor. Dieser ist nichts anderes als ein Rückstand der festen Bestandteile und wird daher vom gepressten Öl getrennt. Für den Pressvorgang wird zwischen zwei möglichen Varianten unterschieden.

Einerseits gibt es elektrische Ölpressen, die besonders leistungsfähig sind. Doch anderseits bieten sich auch manuelle Ölpressen an, die oftmals viel günstiger sind. Jedoch kann nicht nur der Preis von Ölpressen enorm variieren.

Auch die Materialien und der jeweilige Hersteller sollten berücksichtigt werden. Für diejenigen, die Wert auf qualitativ hochwertige Speiseöle legen, eignet sich also eine Ölpresse. Doch es kommt dabei nicht darauf an, ob man sich für die elektrische oder manuelle Methode entscheidet.

Wer sein Speiseöl grundsätzlich selbst herstellen will, der entscheidet sich bewusst für die Gewinnung eines unbedenklichen Produkts, das frei von jeglichen Zusätzen und Aromen ist. Die Idee, dass man sein Öl eigenständig produzieren will, ist also keineswegs abwegig.

Besonders wenn man bedenkt, dass Speiseöl täglich zum Braten oder Verfeinern von Salaten genutzt wird. Bei täglichem Gebrauch sollte die Qualität unbedingt stimmen. Daher können nach Belieben die edelsten Zutaten für das gewünschte Speiseöl eingesetzt werden.

Auch für Besitzer von Walnussbäumen bietet sich eine Ölpresse an. Schließlich fällt in der Regel eine riesige Menge an Walnüsse an und viele wissen deswegen gar nicht, wie sie diese sinnvoll nutzen und konsumieren können.

Mit einem schmackhaften Walnussöl lassen sich Salate verfeinern und leckere Dips zubereiten. Dieses Geschmackserlebnis sollte man sich definitiv nicht entgehen lassen sollte. Auch namenhafte Hersteller haben erkannt, dass qualitativ hochwertige Speiseöle enorm gefragt sind.

Leider bedeutet dies auch, dass die Preise von Speiseölen immer höher werden. Dies bestätigt eine Statistik (https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2017/10/PD17_367_611.html) des Statistischen Bundesamtes. Die Preise für Speiseöl sind im Jahr 2017 um etwa 35 Prozent gestiegen.

Verglichen zum vorherigen Jahr ist dies ein enormer Anstieg und zeigt, dass man für gutes Speiseöl immer tiefer in die Tasche greifen muss. Daher kann man langfristig durch die Nutzung einer Ölpresse sparen, da man nicht auf den Kauf von teuren Speiseölen angewiesen ist.

Welche unterschiedlichen Modelle gibt es?


Ölpresse Varianten

Wie zuvor erwähnt, werden Ölpressen in zwei verschiedene Varianten eingeteilt. Es wird zwischen elektrischen und manuellen Ölpressen unterschieden. Darüber hinaus sind die jeweiligen Modelle natürlich in verschiedenen Größen und Farben erhältlich.

Manuelle Ölpresse

Der Ursprung der Ölgewinnung liegt bei manuellen Pressen. Es handelt sich hierbei um eine sehr einfache Methode, die jedoch etwas kraftfordernd ist. Jedoch verfügen Ölpressen über einen Hebel, der die Kraft etwas verstärkt.

Natürlich ist eine elektrische Ölpresse dennoch um einiges praktischer und gemütlicher, wenn es darum geht aus Nüssen, Samen oder Kernen wertvolles Öl zu gewinnen. Dennoch bietet auch eine manuelle Ölpresse gewisse Vorzüge.

Beispielsweise ist eine manuelle Ölpresse sehr robust, sodass sie weniger anfällig ist für Reparaturen. Es handelt sich also um ein sehr langlebiges Küchengerät, das zur schonenden Kaltpressung von diversen Speiseölen genutzt werden kann.

Man ist bei der Nutzung einer manuellen Ölpresse an keine Energiequelle gebunden. Sie funktionieren über eine große Kurbel, die das Pressgut problemlos verarbeiten kann. Das Pressgut sollte vorher etwas zerkleinert werden, um den Pressvorgang zu erleichtern.

Dies stellt für viele einen Nachteil dar. Doch für diejenigen, die es nicht zu umständlich finden das Pressgut vorher zu zerkleinern, ist es die richtige Wahl. Da bei dem Pressvorgang keine hohen Temperaturen entstehen, enthält das gepresste Speiseöl alle wertvollen Inhaltsstoffe.

Für so ein hochwertiges Resultat nehmen viele die Handarbeit gerne in Kauf und in einigen Familien werden nicht selten Ölpressen über mehrere Generationen hinweg genutzt und immer wieder weitergegeben.

Elektrische Ölpresse

Wer sich für eine elektrische Ölpresse entscheidet, der kann sich über eine sehr leistungsstarke Maschine erfreuen. Der größte Vorteil ist, dass das Pressgut in kürzester Zeit verarbeitet wird. Zudem erfolgt dieser Prozess ohne jeglichen Einsatz von eigener Kraft.

Um auf den eigenen Krafteinsatz zu verzichten, benötigt man also einen zuverlässigen Motor. Der etwas höhere Preis von elektrischen Ölpressen ist daher definitiv angebracht und muss beim Kauf berücksichtigt werden.

Besonders die unterschiedlichen Pressstärken und -programme empfinden viele als praktisch und sehr angenehm. Man kann dadurch selbst bestimmen, wie stark die Kerne, Nüsse oder Samen gepresst werden sollen.

Eine Stromquelle ist für das Nutzen einer elektrische Ölpresse natürlich unumgänglich. Dafür benötigt man keine spezielle Unterlage, wie dies bei einer manuellen Ölpresse der Fall ist. Eine elektrische Ölpresse kann überall angeschlossen und genutzt werden.

Vor dem Kauf einer elektrischen Ölpresse sollte man sich besonders gründlich informieren, ob sie beim Pressen zu heiße Temperaturen erreicht. Ist dies der Fall, sollte man sich im Zweifelsfall für ein anderes Modell entscheiden.

Schließlich werden die wertvollen Inhaltsstoffe eines Öles durch Hitze zerstört, was sehr schade wäre. Jedoch sollte man durchaus mit einer gewissen Wärmeentwicklung rechnen, da sich dies bei einem elektrischen Gerät nicht unbedingt vermeiden lässt.

Außerdem muss bei beispielsweise zu großen Nüssen eine Vorarbeit geleistet werden, indem sie vor dem Pressen zumindest halbiert werden. Also darf auch bei einer elektrischen Ölpresse das Pressgut nicht übermäßig groß sein.

Für genauere Hinweise sollte man jedoch stets die Bedienungsanleitung der jeweiligen Ölpresse betrachten. So kann man sichergehen, dass man die Ölpresse richtig nutzt und sie noch möglichst lange einwandfrei funktioniert.

Ölpresse Anwendungsgebiete


Ölpresse Anwendungsgebiete

Nicht nur, dass diverse Speiseöle durch eine Ölpresse gewonnen werden können. Auch verschiedene Früchte, leckeres Gemüse und Kräuter können problemlos zu leckeren Säften gepresst werden.

Auch wenn einige Hersteller damit werben, dass ihre Ölpressen nur für ein bestimmtes Pressgut geeignet sind, sollte man sich davon nicht irritieren lassen. Denn in der Regel können Pressen eine Vielzahl von Lebensmitteln pressen.

Mit einer Nusspresse können beispielsweise nicht nur Nüsse, sondern auch Früchte und Gemüse gepresst werden. Doch ein genauerer Blick auf die Bedienungsanleitung kann im Zweifelsfall mehr Klarheit über das jeweilige Anwendungsgebiet verschaffen.

Doch dieser Ratgeber beschäftigt sich mit Ölpressen und soll zeigen aus welchen Lebensmitteln das leckerste Speiseöl gewonnen werden kann. Hierfür kann eine Liste beliebter Pressgüter für Ölpressen hilfreich sein.

Je nach Belieben lassen sich einige Nusssorten miteinander kombinieren, sodass man ein ganz individuelles Öl pressen kann. Um das perfekte Speiseöl zu kreieren, kann man einfach einige Kombinationen ausprobieren.

Ansonsten kann man natürlich auch ein reines Öl aus einer Zutat pressen. Diese Auflistung zeigt übliche Zutaten für häufig genutzte Speiseöle.

  • Chiasamen
  • Erdnüsse
  • Haselnüsse
  • Kürbiskerne
  • Leinsamen
  • Mohn

Der Vorteil an selbst gemachtem Öl


Wer sich dazu entschließt sein Öl selbst herzustellen, der kann deutlich davon profitieren. Denn in einer ausgewogenen Ernährung spielen auch Öle eine wichtige Rolle. Aus Nahrungsfetten gewinnt der Körper nämlich Energie.

Zudem können die fettlöslichen Vitamine A, D, E und K nur in Verbindung mit Fett vom Körper aufgenommen und verwertet werden. Natürlich bedeutet dies nicht, dass man nun gezwungen ist sein Speiseöl selbst herzustellen.

Schließlich finden sich in Supermärkten doch zahlreiche verschiedene Speiseöle. Leider handelt es sich bei einem Großteil der Öle um günstig gepresste Speiseöle, die oftmals raffiniert sind. Das bedeutet, dass bei der Pressung Wärme zum Einsatz gekommen ist.

Dadurch gehen wertvolle Nährstoffe, Aromen und Vitamine verloren. Viele Hersteller nutzen die Wärme dennoch, um einen höheren Ertrag bei der Pressung zu erzielen. Bei einer Erhitzung von über 100 Grad Celsius entstehen zudem schädliche Verbindungen im Öl.

Diese werden im Anschluss herausgefiltert, sodass das fertige Öl abgefüllt werden kann. Bei der Kaltpressung mit einer Ölpresse kann reines Speiseöl gepresst werden, das die Qualität von sämtlichen Speiseölen aus dem Supermarkt übertrifft.

Durch die Kaltpressung bleiben Aromen, Nährstoffe und Vitamine im Öl enthalten. Man erhält ein naturbelassenes Speiseöl, das nicht nur besser schmeckt, sondern auch gesünder als industriell verarbeitetes Öl ist.

Jedoch handelt es sich hierbei um einen Vorgang, der etwas mehr Zeit in Anspruch nimmt. Bei einigen Nusssorten kann der Wärmeeinsatz hingegen auch dazu beitragen, den Geschmack positiv zu beeinflussen.

Beispielsweise können geröstete Kürbiskerne mit einer Ölpresse zu einem köstlichen Öl gepresst werden. Natürlich gehen durch das Rösten einige Nährstoffe verloren, doch dafür erhält man ein Speiseöl mit einem charakteristischem Aroma.

Der größte Vorteil an einer Ölpresse ist also, dass man Nüsse, Samen und Kerne kaltpressen kann und das dadurch wichtige Nährstoffe, Aromen sowie Vitamine erhalten bleiben.

Wertvolle Inhaltsstoffe - Was ist gemeint?


Ein kaltgepresstes Speiseöl enthält wertvolle Inhaltsstoffe. Da mag man sich fragen, was genau man sich unter diesem Begriff vorstellen kann. Eine kleine Auflistung dieser Inhaltsstoffe kann dabei helfen zu verstehen, was damit gemeint ist.

Aminosäuren:

Sie werden als Bausteine von Proteinen bezeichnet und kommen unter anderem in Ölen vor. Man bezeichnet sie als essentielle Aminosäuren, da sie nicht vom Körper selbst hergestellt und nur über die Nahrung aufgenommen werden können.

Fettsäuren:

Fette sind wichtige Nährstoffe und werden vom Körper benötigt, um beispielsweise Hormone und Zellwände aufzubauen. Darüber hinaus werden durch Fettsäuren die fettlöslichen Vitamine A, D, E und K vom Körper aufgenommen.

Besonders Omega-3 und Omega-6, auch bekannt als ein- und mehrfach ungesättigte Fettsäuren, werden vom Körper benötigt. Gerade Speiseöle wie Lein-, Hanf-, Raps- und Walnussöl bieten eine perfekte Kombination aus diesen ungesättigten Fettsäuren.

Mineralien:

Auch einige Mineralien wie Magnesium und Eisen kommen in Speiseölen vor. Während Magnesium ein wichtiger Bestandteil des Energiestoffwechsels ist, erhält das Spurenelement Eisen den Sauerstofftransport im Körper aufrecht.

Phytosterine:

Sie werden auch als sekundärer Pflanzenstoff bezeichnet und einige behaupten, dass es cholesterinsenkend wirken soll. Dafür gibt es jedoch noch keine ausreichenden wissenschaftliche Beweise.

Vitamine:

Je nach Ölsorte können Vitamin A, D, E und K in dem jeweiligen Speiseöl enthalten sein. Durch die Fettsäuren des Speiseöls können diese fettlöslichen Vitamine vom Körper aufgenommen und verwertet werden.

Bekannte Ölpressen Hersteller


Ölpresse bekannte Hersteller

Nachdem man sich einen Überblick verschafft hat und die verschiedenen Ölpressenmodelle sowie die Vorzüge von naturbelassenem Speiseöl kennt, fragt man sich nun vielleicht, wer der beste Hersteller von Ölpressen ist.

Diese Frage ist bei der Suche nach einer idealen Ölpresse ungemein wichtig. Denn man sollte unbedingt wissen, welche Marken bekannt dafür sind hochwertige Ölpressen herzustellen.

Natürlich gibt es noch viel mehr Hersteller, die Ölpressen anbieten. Jedoch sind die genannten Marken sehr bekannt und bei einer Vielzahl der Nutzerinnen und Nutzer enorm beliebt. Daher sollte man durchaus die Ölpressen der folgenden Hersteller betrachten.

Rommelsbacher Ölpresse

Der Marke Rommelsbacher hat seine Wurzeln in Stuttgart und wurde von Gustav Rommelsbacher im Jahr 1928 gegründet. Nach dem zweiten Weltkrieg wurde jedoch Dinkelsbühl zur neuen Heimat des Herstellers Rommelsbacher.

Ein sehr beliebtes Modell ist die Rommelsbacher Op 700 Emilio Ölpresse. Hierbei handelt es sich um eine sehr leistungsstarke Ölpresse, die ganz einfach über drei Bedienelemente gesteuert werden kann.

Die Presse verfügt über einen abnehmbaren Zutatenbehälter für etwa 700 Gramm Inhalt. Für einen sicheren Stand sorgen vier Gummifüße. Im Kaufumfang ist nicht nur die Ölpresse, sondern zwei Auffangbehälter, ein Sieb und eine Reinigungsbürste enthalten.

Das bedeutet, dass man keine Zubehörteile dazu kaufen muss, da sie zum Kaufumfang gehören. Die Ölpresse von Rommelsbacher lässt sich komplett zerlegen, sodass man sie ganz einfach reinigen kann.

Da man das Kabel abnehmen kann, lässt sich die Ölpresse ganz praktisch und einfach aufbewahren. Sobald der Deckel der Presse abgenommen wird, schaltet eine Sicherheitsabstellung das Gerät ab.

Insgesamt handelt es sich um ein sehr beliebtes und bewährtes Gerät, das sich vor allem für diejenigen eignet, die vielleicht zum ersten Mal eine Ölpresse kaufen und nutzen wollen.

Sichler Ölpresse

Dieser Hersteller wird den meisten bekannt sein, denn es handelt sich um eine Marke, die sich im Laufe der Jahre etabliert hat und von vielen treuen Kunden geschätzt wird. Doch Sichler produziert keineswegs nur Ölpressen.

Es werden auch Staubsauger und Bügeleisen der Marke Sichler verkauft. Doch es kommen auch immer mehr Kunden hinzu, die sich für den Kauf einer Ölpresse entscheiden, um damit die schmackhaftesten Speiseöle herzustellen.

Der Lieferumfang der elektrischen Ölpresse EHP-350 beinhaltet neben der Presse auch jeweils einen Auffangbehälter für das Öl sowie für die Rückstände, einen Sieb, einen Hitzeschutzhandschuh und eine Reinigungsbürste.

Die Ölpresse ist besonders komfortabel und sicher zu bedienen. Für 500 Milliliter Speiseöl benötigt sie nur 15 Minuten und die Rückstände werden automatisch ausgesiebt und können dann im Auffangbehälter gesammelt werden.

Zusammenfassend eignet sich die Ölpresse von Sichler für alle Ölsamen und Nüsse. Viele Kunden sind äußerst zufrieden mit dem Gerät und nutzen das gepresste Speiseöl täglich.

Wartmann Ölpresse

Die elektrische Ölpresse von der Marke Wartmann ist ebenfalls eine der bekanntesten Ölpressen und eignet sich dazu, um diverse Samen und Nüssen zu pressen. Jedoch zählen Sesamkörner zu der kleinstmöglichen Saat, die das Gerät pressen kann.

Leider können beispielsweise Mohn oder Raps nicht mit der Ölpresse von Wartmann zu Speiseöl verarbeitet werden. Wenn man davon absehen kann, dann handelt es sich um ein sehr unkompliziertes und leises Gerät, das mit fünf verschiedenen Automatikprogrammen überzeugt.

Diese Programme unterscheiden sich in ihrer Temperatur sowie der eingestellten Drehzahl, sodass das jeweilige Pressgut ideal und dennoch schonend verarbeitet werden kann. Im Lieferumfang finden sich ein Auffangbecher, eine Reinigungsbürste, ein Hitzeschutzhandschuh und ein Sieb.

Ölpresse selbst bauen?


Diese Frage stellt sich meistens, wenn man gerne eine Ölpresse besitzen will, aber die Kosten der Anschaffung eines Geräts scheut. Und hierbei handelt es sich zumindest um kein unmögliches Vorhaben.

Jedoch sollte man sehr vorsichtig beim Bau einer solchen Ölpresse sein und idealerweise Erfahrung im Zusammenschrauben eines elektrischen Geräts haben. Bestimmte Anleitungen zum Bau einer Ölpresse werden derzeit noch nicht angeboten.

Daher müsste man seiner eigenen Kreativität freien Lauf lassen und vielleicht ein anderes Gerät umbauen. Beispielsweise könnte ein Fleischwolf in eine Ölpresse umgebaut werden. Doch es ist fragwürdig, ob ein selbst gebautes Gerät tatsächlich vergleichbar ist mit einer Ölpresse.

Wer diesen Versuch trotzdem starten will, der sollte dieses Vorhaben gründlich abwägen und einen genauen Bauplan aufstellen, sodass bei der Nutzung des selbst gebauten Gerät keine Gefahr aufkommen kann.

Doch wenn man plant eine Ölpresse regelmäßig zu benutzen, sollte man lieber den Kauf einer Ölpresse in Betracht ziehen. Dies garantiert einem beim Pressen nicht nur vollste Sicherheit, sondern auch leckere Speiseöle.

Ölpresse Kaufkriterien


Ölpresse Kaufkriterien

Bevor man sich für eine Ölpresse entscheidet, sollte man unbedingt einige wichtige Kriterien beachten. Dadurch wird ein Fehlkauf vermieden und man findet eine hochwertige Ölpresse, die zufriedenstellend ihre Aufgabe erfüllt.

Wenn man sich ausreichend informiert hat, dann weiß man, dass es sowohl manuelle als auch elektrische Ölpressen gibt. Während für manuelle Ölpressen keine Stromquelle, aber dafür eigene Muskelkraft gefragt ist, benötigt man für eine elektrische Ölpresse lediglich eine Stromquelle.

Das bedeutet, dass man sich zunächst für eine Variante entscheiden muss. Hierbei ist es wichtig zu wissen, dass manuelle Ölpressen um einiges günstiger ist. Dafür ist der eigene Krafteinsatz gefragt, weswegen man abwägen muss, ob sich diese Ersparnis langfristig gesehen lohnt.

Natürlich sind elektrische Ölpressen nicht so langlebig wie die andere Variante, aber dafür ermöglichen sie eine angenehmere und schnellere Ölpressung, was viele enorm schätzen. Wenn man sich für eine Methode entschieden hat, sollte man sich die nächste Frage stellen.

Welche Pressgüter kann die Ölpresse verarbeiten?

Härtere Kerne und Samen stellen die meisten Geräte auf die Probe. Jedoch sollte eine gute Ölpresse eine Bandbreite an verschiedenen Nüssen, Samen und Kernen pressen können.

Hierfür bietet sich ein Blick auf die Herstellerangaben an. Zudem sollte man auch das Material, aus dem die Ölpresse besteht, betrachten. Billiges Plastik bietet sich beispielsweise keineswegs an, da es verformbar ist.

Und wenn man bedenkt, dass beim Ölpressen eine größere Kraft aufgewendet werden muss, dann ist Plastik einfach sehr ungeeignet. Bei Ölpressen sollte man darauf achten, dass das Presswerk aus Hartmetallen wie beispielsweise Edelstahl besteht.

Grundsätzlich sollten die Materialien hochwertig sowie lebensmittelecht sein, damit eine Verunreinigung des Öles durch minderwertige Materialien vermieden wird.

Für eine gründliche Reinigung sollte sich das Gerät idealerweise einfach auseinander bauen lassen und im Kaufumfang eine Reinigungsbürste zu Verfügung stellen. Darüber hinaus sollten auch Auffangbecher für das Öl sowie eine ausführliche Bedienungsanleitung enthalten sein.

Ein gutes Gerät weist mehrere Pressverfahren für bestimmte Pressgüter auf, sodass man sein gewünschtes Speiseöl ideal pressen lassen kann. Hierfür sollte die Ölpresse natürlich auch über genügend Power verfügen.

Ein leistungsfähiges Gerät erbringt in der Regel eine Leistung zwischen 300 und 600 Watt. Der Preis für handbetriebene Ölpressen beginnt in der Regel ab 100 Euro, während man elektrische Ölpressen ab 180 Euro kaufen kann.

Ölpresse - Wo kaufen?


Ölpresse kaufen

Derzeit bieten nicht besonders viele Fachgeschäfte für Küchengeräte auch Ölpressen an. Die Suche in Geschäften könnte sich daher als etwas schwierig gestalten. Dafür kann man sich eine Beratung einholen in den Läden, die Ölpressen anbieten.

Doch am praktischsten ist natürlich der Onlinekauf einer Ölpresse, da man eine enorm große Auswahl an verschiedenen Modellen hat und diese sehr gut miteinander vergleichen kann. Besonders vorteilhaft ist, dass man seine Bestellung zu jeder Tageszeit aufgeben kann.

Onlineshops wie Amazon bieten häufig Rabattaktionen an, sodass man beim Kauf einer Ölpresse einiges sparen kann. Zudem finden sich im Internet hilfreiche Informationstexte zu Ölpressen sowie Erfahrungsberichte von anderen Nutzern.

Viele finden die Rezensionen und Bewertungen von anderen Käufer wichtig und hilfreich. Sie sind oftmals ausschlaggebend für den Kauf einer Ölpresse. Sollte einem die Ölpresse nicht gefallen, so kann das Gerät meist kostenfrei zurückgeschickt werden.

Gebrauchte Ölpressen kaufen?

Wer sich dazu entschließt eine gebrauchte Ölpresse zu kaufen, der kann einiges an Geld sparen. Besonders manuelle Ölpressen sind langlebig und können daher auch im gebrauchten Zustand lange ihre Aufgabe erfüllen.

Andererseits werden zeitweise auch elektrische Ölpressen auf Plattformen wie Ebay angeboten. Bei den elektrischen Pressen sollte man ganz genau die Beschreibung lesen und idealerweise ein Gerät kaufen, das noch über Garantie verfügt.

Wer also etwas abwartet und die verschiedenen Angebote vergleicht, kann mit dem Kauf einer gebrauchten Ölpresse einiges sparen und lange Freude an der Ölpresse haben.

Sollte man aus der Beschreibung des Produktes keine genauen Infos ziehen können, bieten sich zwei Möglichkeiten an. Zum einen ruft man den Verkäufer an und befragt diesen über die Funktionsfähigkeit oder man begutachtet die Ölpresse vor Ort.

Ölpresse Erfahrung


Für eine Vielzahl der Nutzer ist die Ölpresse zu einem hilfreichen Küchengerät geworden. Hierbei ist es nicht relevant, ob es sich um eine handbetriebene oder elektrische Ölpresse handelt. Wer Wert auf hochwertige Speiseöle legt, der kann gar nicht mehr auf eine Ölpresse verzichten.

Auch Besitzer von Walnussbäumen schätzen Ölpreisen enorm und machen durchgehend positive Erfahrungen damit. Denn wenn sich eine große Menge an Walnüssen im Garten ansammelt, wissen viele nicht, wie sie diese am besten konsumieren können.

Leider ist diese Methode der Ölgewinnung vielen Menschen fremd, da sie den Kauf eines fertigen Speiseöls als praktischer empfinden. Dabei machen viele Nutzer die Erfahrung, dass ein gutes Gerät bereits nach wenigen Minuten ein schmackhaftes Öl pressen kann.

Der größte Vorteil ist, dass man ein naturbelassenes Speiseöl produziert. Dieses zeichnet sich durch natürliche Aromen aus und ist frei von Zusatzstoffen. Selbst gepresstes Speiseöl lässt sich mit gekauften Ölen, die meist aus industrieller Massenproduktion stammen nicht vergleichen.

Fragen & Antworten


1. Was ist eine Ölpresse? Es handelt sich um ein Haushaltsgerät, das zum Pressen von Nüssen, Samen und Kernen genutzt werden kann. Dabei gewinnt man ein hochwertiges Speiseöl sowie einen Presskuchen, der sich aus den festen Bestandteilen des gepressten Produkts zusammensetzt.
2. Wie funktioniert eine Ölpresse? Durch das Zerdrücken und Reiben des jeweiligen Produkts tritt Speiseöl hervor. Dabei wird das Produkt von seinen festen Bestandteilen getrennt, die als Rückstand übrig bleiben. So wird ein Speiseöl gewonnen, das absolut natürlich und frei von künstlichen Aromen ist.
3. Aus welchen Materialien besteht eine Ölpresse? Eine Ölpresse kann sich aus verschiedenen Materialien zusammensetzen. Dazu zählen beispielsweise Edelstahl, gehärteter Stahl, Stahlguss oder Plastik. Besonders edle Pressen verfügen sogar über eine Verkleidung aus Holz.
4. Wie reinigt man eine Ölpresse? Im Presswerk verbleiben häufig Rückstände, die regelmäßig entfernt werden sollten. Schließlich könnten diese andernfalls in der Ölpresse verderben. Viele Hersteller liefern im Kaufumfang eine Reinigungsbürste und in der Bedienungsanleitung einen Hinweis zur genauen Reinigung.
5. Wie kann man selbst gepresstes Öl verwenden? Ein selbst gepresstes Speiseöl kann nicht nur zum Braten verwendet werden. Auch feine Salatdressings, Dips und Marinaden können mit einem schmackhaftem Öl zubereitet werden. Zudem kann man Speiseöl natürlich auch zum Backen verwenden.