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Dieser tabellarische Vergleich dient lediglich als eine Übersicht von Produkten und sollte keineswegs mit einem professionell durchgeführten Kindersitz Test verwechselt werden, bei dem eine intensive Prüfung sämtlicher Auto-Kindersitze erfolgt.

Dafür informieren wir zum Ende jedes Ratgebers über externe Tests seriöser Instituten, Unternehmen und Verbraucherorganisationen. Wer sich für unser Verfahren der Produktauswahl für die Tabelle interessiert, der kann auf unsere Bewertungskriterien blicken.
Zuletzt aktualisiert: 20. Januar 2022
Inhaltsverzeichnis +
Die wichtigsten Fakten
  • Um mit dem Nachwuchs auch mit dem Auto mobil sein zu können, benötigt man einen hochwertigen Kindersitz. Durch einen Kindersitz wird eine zuverlässige Sicherheit während der Fahrt gewährleistet.
  • Ein Kindersitz richtet sich nach dem Körpergewicht, der Größe sowie dem Alter des Kindes. Verschiedene Kindersitze unterteilen sich in sogenannte Normgruppen. Das gewünschte Modell muss genau passend für das Kind sein.
  • Bei Kindersitzen kann man mit einer Preisspanne von mehreren hundert Euro rechnen, weswegen ein Preisvergleich von verschiedenen Modellen durchaus sinnvoll sein kann, um beim Kauf zu sparen.

Kindersitz - Allgemeine Informationen


Kindersitz

Viele kennen den Moment, wenn das Baby nicht mehr in die Babyschale passt und nun ein Kindersitz benötigt wird. Für die meisten Eltern vergeht die Zeit mit ihrem Nachwuchs wie im Flug, denn sie wachsen nun einmal viel schneller heran, als man denkt.

Jedoch sollte man jeden Moment in vollen Zügen genießen und auch beim Autofahren weiterhin auf Sicherheit setzen. Deswegen ist ein Kindersitz bis zu einem bestimmten Zeitpunkt unverzichtbar und wer sich nicht daran halten sollte, der muss sogar mit Strafen rechnen.

Sicherheit spielt im Auto natürlich ständig eine Rolle. Doch sie sollte verstärkt beachtet werden, wenn man mit dem Nachwuchs unterwegs ist. Für Eltern gilt daher, dass sie unbedingt einen geprüften und hochwertigen Kindersitz kaufen sollten.

Es ist wichtig, dass sich der Kindersitz an das Gewicht, die Körpergröße sowie das Alter des Kindes anpasst. In Deutschland ist der Einsatz eines Kindersitzes bis zum Erreichen des 12. Lebensjahres sowie einer Körpergröße von 150 Zentimetern als Gesetz geregelt.

Das Gesetz zur Personenbeförderung findet sich als § 21 in der Straßenverkehrsordnung und besagt, dass Kinder bis zum 12. Lebensjahr oder einer Körpergröße von unter 150 cm nur in einer passenden Rückhalteeinrichtung im Auto transportiert werden dürfen.

Wer sich nicht daran hält und auf einen Kindersitz verzichtet, der bringt die Sicherheit seines Kindes in Gefahr. So ein Verhalten kann besonders verheerende Folgen haben, wenn das Kind darüber hinaus nicht angeschnallt sein sollte.

Daher werden solche Verstöße mit einem Bußgeld von 50 Euro und einem Punkt in Flensburg geahndet. Wenn man sein Kind ohne Kindersitz im Auto transportiert, aber dafür wenigstens anschnallt, kann man mit einem Bußgeld von 30 Euro rechnen.

Bei einem möglichen Unfall wird es hingegen um einiges teurer, da nahezu jede Versicherung im Schadensfall nicht zahlen wird, wenn das Kind nicht sachgemäß und sogar unangeschnallt im Auto transportiert wurde.

Wenn man bedenkt, wie sehr der Kopf und Nacken eines Kindes bei einem Frontal- oder Seitenaufprall belastet werden können, dann erkennt man die Bedeutsamkeit eines Kindersitzes recht deutlich.

Außerdem verhindert ein Kindersitz, dass sich der Nachwuchs frei im Auto bewegen und einem beim Fahren ablenken kann, was ebenfalls sehr gefährlich sein kann. Ein Kindersitz ist also enorm wichtig, weswegen man frühzeitig nach einem geeigneten Modell Ausschau halten sollte.

Jedoch gibt es auch Kindersitze, die im Hinblick auf Sicherheit äußerst mangelhaft sind. Daher sollte man sich möglichst genau über das gewünschte Kindersitz Modell informieren, bevor man sich endgültig zum Kauf entschließt.

Kindersitze werden in Normgruppen unterteilt


Kindersitz Normgruppen

Damit ein Kind während der Autofahrt ausreichend geschützt ist und durch einen möglichen Aufprall oder Unfall so wenig Schäden wie möglich davon trägt, ist ein Kindersitz von großer Bedeutsamkeit.

Schließlich könnte schon ein Aufprall bei nur 10 km/h tödlich für ein nicht sachgemäß gesichertes Kind verlaufen. Die Funktion eines guten Kindersitzes ist daher keineswegs zu unterschätzen.

Doch damit das Kind über einen ausreichenden Schutz verfügt, muss der Kindersitz passend sein. Kindersitze unterscheiden sich durch sogenannte Normgruppen, die sich jedoch nur nach dem Gewicht richten.

Daher muss man einen Kindersitz vor dem Kauf stets testen und prüfen, ob er auf das Gewicht, die Körpergröße und das Alter des Kindes ausgerichtet ist. Schließlich muss ein Kind von Beginn an in den Kindersitz passen.

Deswegen darf man keinen zu großen Kindersitz kaufen und darauf setzen, dass das Kind sowieso hineinwächst. Denn solange das Kind nicht richtig in den Kindersitz passt, ist es nicht genügend geschützt.

Es kommt gelegentlich vor, dass sich verschiedene Normgruppen miteinander überschneiden. Das bedeutet, dass es sich um verstellbare Kindersitze handelt, die über mehrere Jahre genutzt werden können.

Babyschale Gruppe 0+

Hierbei handelt es sich um Babyschalen, die direkt nach der Geburt verwendet werden können und äußerst praktisch sind. Im ersten Lebensjahr darf der Nachwuchs nur rückwärts transportiert werden, weswegen solche Modelle auch als Reboarder bekannt sind.

Babyschalen, die zur Normgruppe 0+ gehören, sind bis zu einem maximalen Gewicht von 13 Kilogramm zugelassen. Sie werden idealerweise auf dem Rücksitz hinter dem Beifahrer und entgegen der Fahrtrichtung montiert.

Sollte man die Babyschale auf dem Beifahrersitz montieren wollen, so muss das Airbag des Beifahrers ausgeschaltet werden. Das besondere an Babyschalen ist, dass sie mit einem eigenen Gurtsystem ausgestattet sind.

Bei einem möglichen Aufprall wird das Verletzungsrisiko aufgrund des Rückwärtsfahrens enorm gesenkt. Denn die physikalischen Kräfte, die bei einem Aufprall aufkommen, werden von dem Baby an den Sitz weitergeleitet, sodass der Nacken und Kopf des Babys geschützt sind.

Schließlich muss man bedenken, dass der Kopf eines Babys im Vergleich zu dem restlichen Körper überproportional groß ist. Daher ist es sehr bedeutsam, dass die Kopfpartie eines Babys während der Autofahrt besonders geschützt ist.

Beliebte Babyschalen Hersteller wie Maxi Cosi bieten Modelle an, die sich sehr einfach aus dem Auto abbauen lassen und als Aufsatz für den Kinderwagen genutzt werden können. Der Vorteil ist, dass man seinen möglicherweise schlafenden Nachwuchs nicht wecken muss.

Eine Babyschale kann solange genutzt werden, bis der Kopf des Kindes über die Babyschale ragt. Dies zeigt nämlich, dass die Babyschale zu klein ist und ein neuer Kindersitz gekauft werden muss, damit der Nachwuchs gemütlich darin sitzen kann.

Kindersitz Gruppe 0-1

Diese Kindersitze eigenen sich für ein maximales Gewicht von 18 Kilogramm und können sowohl in als auch entgegen der Fahrtrichtung im Auto angebracht werden. Grundsätzlich bietet sich jedoch eher der Transport entgegen der Fahrtrichtung an.

Selbst der ADAC empfiehlt, dass man seine Kinder wenigstens bis zum zweiten Lebensjahr entgegen der Fahrtrichtung transportieren sollte, weil die Wirbelsäule des Kindes dadurch vor allem bei einem Frontalaufprall geschützt ist.

Kindersitze der Normgruppe 0-1 sind eine sehr gute Variante für etwas kräftigere oder besonders große Babys, die schon frühzeitig nicht mehr in die Babyschale der Normgruppe 0+ passen.

Auch Kindersitze der Gruppe 0-1 sind mit einem eigenen Gurtsystem ausgestattet. Ein neuer Sitz wird benötigt, wenn der Nachwuchs über 18 Kilogramm wiegt oder der Kopf über den Kindersitz ragt.

Kindersitz Gruppe 1

Kindersitze der Normgruppe 1 eignen sich für Kinder, die 9 bis 18 Kilogramm wiegen und können idealerweise nach der Babyschale benutzt werden. Selbstverständlich sind auch diese Kindersitze wie viele andere Modelle, mit einem eigenen Gurtsystem bestückt.

Die Kindersitze dieser Normgruppe können auf zwei unterschiedliche Weisen im Auto angebracht werden. Zum einen lässt sich der Kindersitz durch die Gurte des Autositzes befestigen. Diese Variante ist jedoch weniger empfehlenswert.

Denn die Gefahr ist zu groß, dass der Kindersitz falsch angebracht wird und bei einem möglichen Aufprall nicht fest genug am Autositz montiert ist. Daher sollte das eigene Auto idealerweise über Isofix-Ösen verfügen.

Diese befinden sich meist zwischen Autositz und Lehne. Durch diese Variante kann der Kindersitz besonders zuverlässig, schnell und einfach in die Ösen verankert werden. Somit ist ein falsches Anbringen ausgeschlossen und der Kindersitz kann fest montiert werden.

Für einen umfangreichen Schutz bei einem möglichen Aufprallunfall sollte der Kindersitz entgegen der Fahrtrichtung angebracht werden. Daher benötigt man ein sogenanntes Reboard Modell, das vielleicht etwas mehr Platz einnimmt, aber dafür viel sicherer ist.

Außerdem kann das Befestigen eines Reboarders eventuell mehr Zeit in Anspruch nehmen, was für zuverlässige Sicherheit jedoch in Kauf genommen werden sollte. Ein neuer Kindersitz wird fällig, wenn das Kind mehr als 18 Kilogramm wiegt oder der Kopf über den Kindersitz ragt.

Kindersitz Gruppe 2

Ein Kindersitz aus der Normgruppe 2 empfiehlt sich bei einem Gewicht von 15 bis 25 Kilogramm und bietet sich daher zwischen 3,5 und 7 Jahren an. Der Kindersitz ist nach vorne ausgerichtet und wird entsprechend in Fahrtrichtung montiert.

Gute Kindersitz Modelle sollten verstellbare Kopfstütze, einen Seitenaufprallschutz sowie eine Rückenlehne verfügen. Beim richtigen Anschnallen ist zu beachten, dass der Gurt über den Schultern und Beckenknochen liegt.

Der Gurt sollte keineswegs den Hals unangenehm einschneiden oder über den Bauch verlaufen und diesen einengen, weil dies ebenfalls nicht angenehm wäre. Wenn das Kind über 25 Kilogramm wiegt oder die Kopfstütze nicht mehr anpassbar ist, wird ein neuer Kindersitz benötigt.

Kindersitz Gruppe 3

Die Normgruppe 3 stellt Kindersitze zur Verfügung, die sich bei einem Gewicht von 25 bis 36 Kilogramm und zwischen 7 und 12 Jahren anbieten.

Wenn das Kind aus diesem Kindersitz rausgewachsen ist und eine Körpergröße von mindestens 150 Zentimetern aufweist, dann wird kein Kindersitz mehr benötigt.

Dann genügt es, wenn man sich lediglich mit dem Autogurt anschnallt. Wenn das Kind schon das 12. Lebensjahr erreicht hat, ist es laut dem Gesetz ebenfalls auf keinen Kindersitz mehr angewiesen.

Doch solange das Kind kleiner als 150 Zentimeter ist, sollte man zumindest eine Sitzerhöhung verwenden, selbst wenn es das 12. Lebensjahr schon vollendet hat. Denn die Körpergröße ist enorm entscheidend, um einen ordnungsgemäßen Gurtverlauf zu gewährleisten.

Kinder, die kleiner als die vorgeschriebene Körpergröße sind, werden vom Gurt des Autos oft am Hals eingeschnitten, was äußerst unangenehm ist. Also sollte man bei zu kleiner Körpergröße stets eine Sitzerhöhung verwenden, was unabhängig vom Alter ist.

Kindersitze Gruppe 2/3

Bei der 2/3 Normgruppe handelt es sich um Kindersitze, die über mehrere Jahre Verwendung finden können. Sie eignen sich für ein Gewicht von 15 bis 36 Kilogramm und lassen sich ideal an den wachsenden Nachwuchs anpassen.

Sie könnten also bereits nach der Normgruppe 1 und bis zu dem Zeitpunkt genutzt werden, an dem der Nachwuchs keinen Kindersitz mehr benötigt. Dies ist besonders praktisch, da man sehr viel Geld sparen kann.

Schließlich müsste man ansonsten bereit sein, mehrere Kindersitze zu kaufen, was bei hochwertigen Modellen schnell sehr teuer werden kann.

Kindersitze Gruppe 1/2/3

Die Kindersitz Normgruppe 1/2/3 ist ein wahres Allroundtalent und ist für ein Körpergewicht von 9 bis 36 Kilogramm zugelassen. Solche Kindersitze können also als Nachfolger der Babyschale verwendet werden.

Sie lassen sich individuell an den Nachwuchs anpassen und können genutzt werden, bis das Kind auf keinen Kindersitz mehr angewiesen ist. Da man einen Kindersitz dieser Normgruppe über mehrere Jahre nutzen kann, sollte man sich über das gewünschten Modells genau informieren.

So kann ein Fehlkauf vermieden und ein zufrieden stellender Kindersitz ausfindig gemacht werden.

Was ist i-Size?


Kindersitz - Was ist i-Size?

Auf der Suche nach dem geeigneten Kindersitz dürfte man häufig auf den Begriff „i-Size“ stoßen. Hierbei handelt es sich um eine Kindersitz-Norm, die sich auf Kindersitze sowie Babyschalen bis zu einer Körpergröße von 105 Zentimetern bezieht.

Diese EU-Sicherheitsnorm ist auch als ECE R 129 bekannt und fordert, dass Kinder bis zum 15. Lebensmonat im Auto entgegen der Fahrtrichtung transportiert werden. Außerdem soll es bei der Klassifizierung der Kindersitze nur noch auf Alter und Körpergröße ankommen.

Zudem schreibt i-Size das sogenannte Isofix-System bei Kindersitzen vor, wodurch Fehler bei der Montage eines Kindersitzes vermieden werden sollen.

Bei dem Isofix-System handelt es sich um ein standardisiertes System, weswegen ein Kindersitz nicht mehr mithilfe des Autogurtes angebracht werden muss.

Denn dank des Isofix-Systems werden Kindersitze in spezielle Ösen, die sich auf der Rückbank des Autos befinden, eingehakt und können besonders sicher einrasten. Bei einem möglichen Unfall kann sich der Kindersitz nicht verrutschen oder sich lösen.

Ein enormer Vorteil des Isofix-Systems ist, dass man enorm viel Zeit beim Anbringen des Kindersitzes sparen kann, da sich die Montage als simpel und schnell erweist. So muss der Kindersitz nicht mühselig und unsicher mit dem Fahrzeug-Gurt angebracht werden.

Wie viel kostet ein guter Kindersitz?


Kindersitz Marke

Ein hochwertiger Kindersitz muss nicht immer das teuerste Modell sein, dennoch sollte man mit einer Preisspanne von 150 bis 400 Euro rechnen. Eine recht große Preisspanne, die zeigt, dass sich Kindersitz Modelle enorm unterscheiden können.

Meist ist dies auf die jeweiligen Extras der Kindersitze zurückzuführen, wie zum Beispiel ein Seitenaufprallschutz. Doch wenn es darum geht, die Sicherheit zu maximieren, sollte man keineswegs sparen.

Besonders von sehr günstigen Kindersitz Modellen, die meist unter 100 Euro erhältlich sind, ist definitiv abzuraten. Denn die Verarbeitung und Qualität lassen häufig zu wünschen übrig und sind entsprechend mangelhaft.

Zudem fehlt bei solchen Modellen der so bedeutsame Seitenaufprallschutz und das Montieren gestaltet sich bei mangelhaften Kindersitzen meist als sehr zeitintensiv und kompliziert.

Beliebte Kindersitz Marken


Kindersitz - beliebte Marken

Beim Kauf eines Kindersitzes sollte man definitiv auf etablierte Hersteller achten, die für entsprechende Qualität und Sicherheit stehen.

Wer sich zum Kauf eines Kindersitzes von einer unbekannten Marke entscheidet, solle unbedingt Erfahrungs- und Testberichte des Modells prüfen. Für diejenigen, die einen Kindersitz von einem bekannten Hersteller kaufen wollen, dürfte diese Auflistung hilfreich sein.

  • Maxi-Cosi
  • Britax Römer
  • Chicco
  • Concord
  • Cybex
  • Emmaljunga
  • Hauck
  • Joie
  • Kiddy
  • Osann
  • Recaro
  • Peg Perigo

Wichtige Tipps zu Kindersitzen


Beim Vergleichen von verschiedenen Kindersitzen sollte man einige Tipps im Hinterkopf behalten, die enorm hilfreich sein können, um ein zufrieden stellendes Kindersitz Modell ausfindig zu machen.

Erfahrungsberichte betrachten

Besonders praktisch ist, dass man auf diversen Onlineshops wie Amazon oder in bestimmten Foren zahlreiche Erfahrungsberichte und Rezensionen zu verschiedenen Kindersitzen durchgehen kann.

Man sollte sich zwar keineswegs zu sehr von anderen Meinungen beeinflussen lassen, jedoch kann man sich einen groben Überblick über das gewünschte Modell verschaffen. Auch die Testergebnisse der ADAC und Stiftung Warentest sollten nicht außer Acht gelassen werden.

Insgesamt erfährt man durch Test- und Erfahrungsberichte wie sich bestimmte Kindersitze in Qualität, Sicherheit oder beim alltäglichen Gebrauch erweisen und ob sie empfehlenswert sind oder man sich lieber für ein anderes Modell entscheiden sollte.

Kindersitz im eigenen Fahrzeug testen

Ob ein Kindersitz in sein Fahrzeug passt, kann ganz einfach geprüft werden, indem man versucht den Kindersitz ins Auto zu montieren. Wenn das Auto über Isofix-Ösen verfügt, dann dürfte das Anbringen sehr schnell und ohne Probleme erfolgen.

Je großer das Fahrzeug, desto mehr Platz und Beinfreiheit bietet sich für den Nachwuchs im Kindersitz. Auch das Kind sollte den Kindersitz direkt im Auto testen und prüfen, ob er bequem genug ist.

Natürlich nur unter der Voraussetzung, dass das Kind auch alt genug ist, um seine eigene Meinung zu äußern. Schließlich ist das wichtigste, dass der Nachwuchs sich im Kindersitz wohlfühlt und das Sitzen darin als angenehm empfindet.

Praktische Zubehörteile für den Kindersitz

Für diejenigen, die den Aufenthalt für ihren Nachwuchs im Kindersitz besonders angenehm gestalten wollen, bieten sich diverse Zubehörteile an. Durch eine spezielle Unterlage für den Kindersitz kann man sogar seinem Fahrzeug etwas Gutes tun.

Schließlich ist der Autositz durch eine geeignete Unterlage vor möglichen Flecken geschützt. Durch spezielle Kopf- und Nackenkissen kann der Nachwuchs sehr gemütlich im Kindersitz einschlafen.

Damit man sein Kind stets im Blick hat, bietet sich ein kleiner Spiegel an, der an der Kopfstütze des Autositzes befestigt wird, an. Für genügend Spaß und Ablenkung, wenn das Kind wach ist, sorgen Kindersitz-Spielzeuge.

Auch ein Getränkehalter ist ein äußerst sinnvolles Zubehörteil für den Kindersitz. Auch spezielle Kindersitz Bezüge, die sich jeweils für Sommer sowie Winter eignen, sollte man unbedingt dazu kaufen.

Meistens sind diese Zubehörteile nicht im Kaufumfang eines Kindersitzes enthalten, doch ihr Anschaffungspreis ist in der Regel erschwinglich. Und sie erhöhen den Komfort im Kindersitz um einiges, weswegen man den Kauf in Erwägung ziehen sollte.

Kindersitz gebraucht kaufen?


Eine Frage, die sich möglicherweise viele stellen. Doch die Antwort, ob man den Kauf eines gebrauchten Kindersitzes in Erwägung ziehen sollte, lautet definitiv Nein.

Denn bei gebrauchten Kindersitzen kann man nie eindeutig sagen, ob sie nicht schon einen Unfall durchgestanden haben. Ein Unfall kann den Kindersitz so beschädigen, dass sich Risse oder andere Mängel ergeben, die man nicht auf den ersten Blick erkennt.

Dadurch kann keine volle Sicherheit geboten werden, wenn man selbst in einen Unfall mit dem gebrauchten Kindersitz geraten sollte. Darüber hinaus kann das Sitzpolster abgenutzt sein, was für das darin sitzende Kind nicht besonders angenehm sein wird.

Auch das Gurtsystem könnte unter Umständen beschädigt sein. Daher sollte man sich definitiv gegen den Kauf eines gebrauchten Kindersitzes entscheiden, vollkommen unabhängig von wem der Kindersitz stammt.

Das man beim Kauf eines Kindersitzes sparen möchte, ist dennoch verständlich. Doch anstatt auf ein gebrauchtes Modell zu setzen, sollte man lieber nach einem Kindersitz Modell Ausschau halten, das über mehrere Jahre genutzt werden kann.

Hierfür bietet sich beispielsweise ein Kindersitz der Normgruppe 1/2/3 oder 2/3 an. Sie können ideal an den wachsenden Nachwuchs angepasst werden und sind hochwertig genug, um für einige Jahre genutzt zu werden.

Kindersitz Kaufkriterien


Kindersitz Kaufkriterien

Bevor man sich für ein bestimmtes Kindersitz Modell entscheidet, sollte man unbedingt einige wichtige Kaufkriterien beachten, die einem helfen können, einen hochwertigen Kindersitz zu kaufen.

Denn neben absoluter Sicherheit muss ein guter Kindersitz auch in einigen anderen Punkten überzeugend sein. Doch zunächst sollte natürlich beachtet werden, dass man den Kindersitz nach der geeigneten Normgruppe für sein Kind wählt.

Vollkommen unabhängig, aus welcher Normgruppe der Kindersitz stammt, sollte er in Testergebnissen und Crashtests gute Ergebnisse liefern, sodass er allgemein als sicher eingestuft werden kann.

Darüber hinaus sollte ein hochwertiger Kindersitz entweder ECE R44/03 oder ECE R44/04 als Prüfsiegel verfügen. Alte Kindersitz Modelle, die man an dem Prüfsiegel ECE R44/01 erkennt, sind seit April 2008 nicht mehr in Deutschland erlaubt.

Von solchen Kindersitz Modellen sollte man daher absehen, da sie mehr als veraltet sind. Im Hinblick auf Sicherheit sollte man ebenfalls prüfen, ob der Kindersitz verständliche Kontrollfelder bietet, die anzeigen, ob der Sitz richtig am Autositz befestigt wurde.

Auch ein Klickgeräusch sollte vorhanden sein, wenn der Kindersitz sachgemäß in die Ösen verrastet ist. Diese Vorzüge beim Befestigen des Kindersitzes können sich jedoch nur bei einem Isofix-System ergeben.

Von Kindersitzen, die sich lediglich mit dem Autogurt befestigen lassen, sollte man lieber absehen, da sie bei einem möglichen Unfall verrutschen können und das Montieren des Kindersitzes viel mehr Zeit in Anspruch nehmen kann.

Der Gurt des Kindersitzes sollte verstellbar sein, sodass das Kind keineswegs eingeengt wird oder der Gurt zu locker ist. Dabei sollte der Gurt idealerweise eine zusätzliche Kindersicherung verfügen, die verhindert, dass das Kind den Gurt selbst öffnen kann.

Ein Kriterium, was ausnahmsweise nicht beachtet werden muss, ist das Gewicht des Kindersitzes. Da der Kindersitz ausschließlich im Auto verbleibt, ist ein hohes Gewicht nicht störend. Was man jedoch beachten sollte, ist der Komfort des Kindersitzes.

Schließlich verbringt ein Kind manchmal oder zumindest auf längeren Reisen mehrere Stunden im Kindersitz und der Aufenthalt sollte möglichst angenehm und gemütlich sein. Daher sollte ein hochwertiger Kindersitz über bequeme Sitzpolster verfügen.

Darüber hinaus sorgt eine verstellbare Rückenlehne für enorm viel Komfort. Die meisten Kindersitz Modelle haben daher eine verstellbare Rückenlehne. Die Sitzpolsterung sollte atmungsaktiv und frei von Schadstoffen sein.

Zudem sollten die Bezüge abziehbar sein, da sie nicht selten dreckig werden. In solchen Fällen kann man die Bezüge ganz einfach und mit einem sanften Waschmittel waschen.

Auch vor der ersten Nutzung sollten die Bezüge gewaschen werden, um unangenehme Gerüche zu entfernen. Was den möglichen Schadstoffgehalt angeht, können Testberichte vom ADAC, Ökotest oder der Stiftung Warentest hilfreich sein.

Denn nicht selten enthalten manche Kindersitze große Mengen an Flammschutzmitteln, Weichmachern, Formaldehyden und giftigen Farbstoffen.

Kindersitz - Wo kaufen?


Kindersitz kaufen

Kindersitze können sowohl in Fachgeschäften als auch bei beliebten Onlineshops wie Amazon gekauft werden. Bei beiden Varianten bieten sich diverse Vor- sowie Nachteile, die man definitiv beachten sollte.

Im Fachgeschäft

Wer sich für den Kauf im Fachgeschäft entscheidet, der kann sich auf eine individuelle Beratung durch einen erfahrenen Verkäufer einstellen. Der gewünschte Kindersitz kann direkt betrachtet und ausprobiert werden.

Jedoch ist die Auswahl in Geschäften oftmals nicht sehr vielfältig, da das Sortiment in den meisten Fällen eher klein gehalten wird. Dadurch kann man nicht sonderlich viele verschiedene Kindersitz Modelle miteinander vergleichen.

Außerdem sind die Kindersitze, die in Fachgeschäften verkauft werden, häufig viel teurer als Produkte im Internet. Zudem kann es auch häufig vorkommen, dass man gar kein Fachgeschäft in seiner Nähe hat, das Kindersitze verkauft.

Das bedeutet, dass man unter Umständen sogar eine lange Anfahrt in Kauf nehmen müsste, um zu einem Fachgeschäft zu gelangen. Dies gestaltet sich oftmals als sehr zeitaufwendig und stressig.

Onlinekauf

Beim Onlinekauf eines Kindersitzes kann man sich auf zahlreiche Vorzüge einstellen. Zum einen ist eine sehr große Auswahl an verschiedenen Kindersitzen beim Onlinekauf geboten. Dies ermöglicht einem den Vergleich von nahezu jedem erdenklichen Kindersitz Modell.

Darüber hinaus kann man in jedem Onlineshop die Erfahrungsberichte und Kundenbewertungen von anderen Käufern durchgehen, was vor Kauf eines Kindersitzes sehr praktisch ist. Auf Ratgeberseiten kann man sich ausgiebig über Kindersitze informieren.

Wer sich einmal an den schnellen, zuverlässigen und meist kostenlosen Versand nach Hause gewöhnt hat, der wird wohl kaum mehr darauf verzichten können. Es erspart einem nämlich den eigenständigen und mühseligen Transport vom Fachladen nach Hause.

Selbst falls der Kindersitz nicht zufrieden stellend sein sollte, kann man ihn ganz einfach und meist ebenfalls kostenlos an den Hersteller oder Onlineshop zurückschicken. Auch der Preis ist für viele ein absolutes Argument, das für den Onlinekauf spricht.

Beliebte Onlineshops wie Amazon bieten nicht selten die begehrten Rabattaktionen an, bei denen man einiges sparen kann. Die Verarbeitung und Qualität der Kindersitze ist natürlich identisch mit den Modellen aus dem Fachgeschäft.

Kindersitz Test


Kindersitz Test

Sowohl der ADAC als auch die Stiftung Warentest testen ständig verschiedene Kindersitz Modelle und prüfen sie auf mögliche Schadstoffgehalte sowie Sicherheit.

Die Kindersitze unterlaufen hierbei sehr strengen Testverfahren, um sicherzugehen, dass sie tatsächlich hochwertig sind. Auch der Ökotest hat sich mit Kindersitzen und den möglichen Schadstoffgehalten in den Gurten, Sitzbezügen sowie Polsterungen auseinandergesetzt.

Viele Marken rufen daher belastete Kindersitze zurück und ziehen sie aus dem Sortiment. Sollte dies bei einem Hersteller vorkommen, heißt das definitiv nicht, dass alle Kindersitze Modelle des Herstellers minderwertig sind.

Daher sollte man sich nicht allzu sehr beeinflussen lassen, wenn ein Hersteller ein bestimmtes Kindersitz Modell zurückruft. Schließlich können Fehler jederzeit unterlaufen und sind daher menschlich.

Und wenn ein Kindersitz Hersteller dies öffentlich zugibt und das Modell aus dem Sortiment nimmt, zeigt sich ein sehr kritikfähiges und lobenswertes Verhalten. Jedoch sollten solche Fälle bei etablierten Herstellern die Ausnahme darstellen.

Ein sehr beliebtes Modell, dass bei der Stiftung Warentest sogar mit der Note „sehr gut“ abgeschnitten hat, ist der Maxi Cosi Cabriofix, der direkt an der Karosserie des Fahrzeuges befestigt werden muss.

Fragen & Antworten


1. Wann von Babyschale zu Kindersitz wechseln? Man sollte seinen Nachwuchs möglichst lange in einer Babyschale transportieren, selbst wenn die Beine über die Schale gehen. Erst wenn der Kopf des Kindes nicht mehr richtig in die Babyschale passt, ist diese zu klein und ein neuer Kindersitz wird benötigt.
2. Wie befestigt man einen Kindersitz richtig im Auto? Die meisten Kindersitze verfügen über ein Isofix-System, weswegen sie sich durch spezielle Befestigungen mit wenigen Handgriffen im Auto einrasten lassen. Für detaillierte Hinweise sollte die Gebrauchsanweisung des Herstellers beachtet werden.
3. Wie alt darf ein Kindersitz sein? Seit April 2008 dürfen sehr alte Modelle von Kindersitzen nicht mehr verwendet werden. Man erkennt zu alte Modelle an ihrer Prüfnummer, die auf dem Sitz angebracht ist. Sollte die Prüfnummer mit „01“ oder „02“ beginnen, ist der Kindersitz zu alt.
4. Wie lange muss ein Kindersitz benutzt werden? Kinder unter 12 Jahren und einer Größe von 150 Zentimetern dürfen nicht ohne einen geeigneten Kindersitz im Auto mitfahren. Eine dieser Bedingungen muss also definitiv erfüllt sein, um keinen Kindersitz mehr zu verwenden, wobei die Größe entscheidender ist.

Über den Autor

Author - Ideal Syka Ideal Syka 📬

Ideal interessiert sich bereits seit seiner Jugend für das Programmieren sowie für die Erstellung von Grafiken und Content. Darüber hinaus beschäftigt er sich gerne mit den Naturwissenschaften Biologie, Physik und Mathematik.

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