Gut zu wissen...

Ein Reboarder ist ein besonders sicherer Kindersitz und eignet sich ab der Geburt und bis zum vierten Lebensjahr. Der Reboarder wird entgegen der Fahrtrichtung angebracht, woraus sich viele VorzĂŒge im Hinblick auf Sicherheit ergeben.

Im Vergleich zu herkömmlichen Kindersitzen, die in Fahrtrichtung positioniert werden, ist ein Reboarder fĂŒnf mal sicherer. Denn Reboarder schĂŒtzen bei möglichen UnfĂ€llen die Nackenmuskulatur des Kindes.

Seit 2018 ist die sogenannte i-Size Norm zur Pflicht geworden fĂŒr Hersteller von Kindersitzen. Diese Norm schreibt unter anderem vor, dass Kinder wenigstens bis zum 15 Lebensmonat im Kindersitz rĂŒckwĂ€rts gerichtet transportiert werden mĂŒssen.

Reboarder - Was ist das eigentlich?


Reboarder

Bei einem Reboarder handelt es sich um einen rĂŒckwĂ€rts gerichteten Kindersitz, der erwiesenermaßen mehr Sicherheit fĂŒr den Nachwuchs bieten kann. Normalerweise ist man dies noch von Babyschalen gewöhnt.

Schließlich ist es Pflicht, dass man sein Kind von der Geburt an und zumindest bis zum 15. Lebensmonat entgegen der Fahrtrichtung transportiert. Danach entscheiden sich die meisten Eltern hĂ€ufig fĂŒr einen Kindersitz, der in Fahrtrichtung montiert wird.

Dabei wissen viele gar nicht, welche VorzĂŒge das RĂŒckwĂ€rtsfahren fĂŒr ein Kleinkind haben kann. Bei einem Frontalaufprall enorme physikalische KrĂ€fte auf den Kopf des Kindes, der dabei sehr plötzlich und besonders schnell nach vorne geschleudert wird.

Der Kopf eines Kleinkindes ist im VerhĂ€ltnis zu seinem restlichen Körper viel grĂ¶ĂŸer und wiegt auch entsprechend mehr. Da die Nackenmuskulatur und WirbelsĂ€ule nicht genĂŒgend ausgeprĂ€gt und entwickelt sind, kann ein Aufprall schlimme Verletzungen zur Folge haben.

Beim RĂŒckwĂ€rtsfahren in einem Reboarder wird der Kopf des Kindes bei einem Frontalaufprall in den Kindersitz gedrĂŒckt, wodurch sich die KrĂ€fte des Aufpralls verteilen und der Stoß besser abgefangen wird.

Zudem sorgt ein Seitenaufprallschutz bei einem hochwertigen Kindersitz fĂŒr zusĂ€tzlichen Schutz im Falle eines seitlichen Aufpralls. Daher sollten SĂ€uglinge und Kleinkinder am besten bis zum vierten Lebensjahr rĂŒckwĂ€rts gerichtet fahren.

So kann die Beschleunigungsenergie bei möglichen UnfĂ€llen viel besser vom Kind auf den Reboarder umgeleitet werden und das Verletzungsrisiko wird gesenkt. Nicht nur die Hersteller von Reboard-Sitzen, sondern auch der Gesetzgeber sind davon ĂŒberzeugt.

Zahlreiche Test- sowie Forschungsergebnisse bestĂ€tigen die erhöhte und bessere Sicherheit, die ein Reboarder fĂŒr Kinder bietet. Als Elternteil sollte man beachten, dass man seinen Kindern im Reboarder oder herkömmlichen Kindersitz keine allzu dicke Kleidung anzieht.

Denn das Anschnallen gestaltet sich als schwierig, wenn der Nachwuchs beispielsweise eine dicke Winterjacke trÀgt. Also sollte man in kalten Wintermonaten auf eine warme Decke setzen oder den Reboarder mit einem Wintersack ausstatten.

Wie funktioniert ein Reboarder?


Reboarder Funktion

Ein Reboarder wirkt sich besonders schĂŒtzend auf die Nackenmuskulatur und die WirbelsĂ€ule des Kindes aus. Der Kopf eines Babys macht im Vergleich zum restlichen Körper etwa 25% aus, wĂ€hrend es bei Erwachsenen nur 6% sind.

Da die Nackenmuskeln noch nicht ausreichend entwickelt sind, mĂŒssen sie so gut es geht vor Belastungen und möglichen Verletzungen geschĂŒtzt werden. Bei einem Autounfall wirken enorme KrĂ€fte auf die Körper der Insassen des Autos.

Durch den Aufprall entsteht eine Beschleunigungskraft, wodurch der Kopf des Kindes in einem herkömmlichen Kindersitz nach vorne gerissen wird. Der Körper wird hingegen zuverlÀssig durch den Gurt gehalten.

Jedoch ist die Nackenmuskulatur nicht in der Lage, den Stoß abzufangen und den schweren Kopf eigenstĂ€ndig zu halten. Daher prallt der Kopf danach auf den Kindersitz, was besonders gefĂ€hrliche und schwere Verletzungen zur Folge haben kann.

Zahlreiche Crashtests haben bewiesen, dass nach vorne gerichtete Kindersitze deutlich nachteiliger sind fĂŒr Kleinkinder. Denn im Falle eines Frontalaufpralls wirken die KrĂ€fte etwa fĂŒnfmal stĂ€rker auf das Kind ein, als bei einem Reboarder.

Ein Reboarder funktioniert wie ein schĂŒtzendes Schild, auf das die einwirkenden KrĂ€fte weitergeleitet werden. Wenn sich ein Kind bei einem Frontalunfall in einem Reboarder-Sitz befindet, dann wird der Kopf zunĂ€chst in den Reboarder gedrĂŒckt.

Die KrĂ€fte werden dadurch gleichmĂ€ĂŸig auf den Kopf, Nacken und RĂŒcken verteilt. Deshalb kann die Verletzungsgefahr deutlich minimiert werden, was der Ausrichtung des Reboarders zu verdanken ist.

Was bedeutet eigentlich i-Size?


Reboarder i-Size

Dieser Begriff lĂ€sst sich einfach erklĂ€ren. Denn unter „i-Size“ ist eine Kindersitz-Norm zu verstehen, die sich sowohl auf Kindersitze als auch auf Babyschalen bis zu einer KörpergrĂ¶ĂŸe von 105 Zentimetern bezieht.

Diese EU-Sicherheitsnorm wird hĂ€ufig auch als ECE R 129 bezeichnet und schreibt vor, dass Kinder mindestens bis zum 15. Lebensmonat beim Transport im Auto rĂŒckwĂ€rts gerichtet fahren mĂŒssen.

Bei der Klassifizierung von Kindersitzen, die durch verschiedene Normgruppen unterschieden werden, soll es ĂŒberwiegend auf die KörpergrĂ¶ĂŸe sowie das Alter ankommen und nicht wie zuvor nur auf das Gewicht des Kindes.

Die i-Size-Norm legt außerdem fest, dass sowohl herkömmliche Kindersitze als auch Reboarder ĂŒber ein Isofix-System verfĂŒgen mĂŒssen. Dies macht ein fehlerhaftes Anbringen des Reboarders unmöglich.

Hierbei ist ein Isofix-System nichts anderes als ein standardisiertes System, das dafĂŒr sorgt, dass ein Reboarder durch Haken in spezielle Ösen einrasten kann, die sich auf der RĂŒckbank des Autos befinden.

Dadurch sitzt der Reboarder bei möglichen UnfĂ€llen oder AufprĂ€llen fest und kann nicht verrutschen. Das Isofix-System ist außerdem besonders vorteilhaft, weil es sehr schnell montiert werden kann und man daher Zeit sparen kann.

Passt ein Reboarder in mein Auto?


Passt ein Reboarder in jedes Auto?

Wenn man Ausschau nach einem geeigneten Reboarder hĂ€lt, dann sollte man natĂŒrlich auch prĂŒfen, ob der Reboarder in sein Fahrzeug passt. Dies kann man sehr schnell feststellen, indem man eine spezielle Liste durchgeht, der jeder Kindersitz Hersteller zur VerfĂŒgung stellt.

Darin finden sich die Fahrzeuge, die mit dem gewĂŒnschten Reboarder kompatibel sind. Wenn man sich fĂŒr einen Reboarder mit Isofix-System entscheidet, dann muss geprĂŒft werden, ob das eigene Fahrzeug spezielle Ösen besitzt, in die der Reboarder eingehakt werden kann.

Außerdem muss man bedenken, dass der Reboarder nur an den Ă€ußeren RĂŒcksitzen oder eventuell auf dem Beifahrersitz montiert werden kann. Manche Reboarder Modelle können jedoch nicht an den Beifahrersitz befestigt werden.

Der mittlere RĂŒcksitz kann auch nicht genutzt werden, um den Reboarder zu befestigen, weil dieser ĂŒber kein richtiges Gurtsystem verfĂŒgt.

Diese Dinge sollte man unbedingt vor dem Kauf eines Reboarders ĂŒberprĂŒfen. Eine genaue Anleitung, wie man den Reboarder im Auto anbringt, sollte in den Herstellerangaben des Reboarders zu finden sein.

Reboarder - Verschiedene Modelle


Reboarder Modelle

Wer verschiedene Reboarder Modelle miteinander vergleicht, der wird feststellen, dass die Unterschiede der jeweiligen Modelle nicht besonders groß sind. Doch natĂŒrlich sollte man wissen, was die jeweiligen Reboarder Modelle ausmacht.

Drehbarer Reboarder

Drehbare Reboarder können sowohl in als auch entgegen der Fahrtrichtung angebracht werden. Bis zum 15. Lebensmonat ist das RĂŒckwĂ€rtsfahren jedoch gesetzlich vorgeschrieben. Danach kann man erst bestimmen, ob man dies fortfĂŒhrt oder nicht.

Vielen Eltern schĂ€tzen drehbare Reboarder besonders, weil sie ihnen FlexibilitĂ€t bieten. Schließlich muss man sich nicht fĂŒr ein bestimmtes Modell entscheiden, sondern kann zwei vereinte Funktionen in nur einem Reboarder nutzen.

Wenn man sich jedoch genĂŒgend ĂŒber den RĂŒckwĂ€rtstransport und die jeweiligen Vorteile informiert hat, dann sollte man dies definitiv möglichst lange nutzen.

Reboarder mit Isofix

Ein Reboarder mit Isofix lĂ€sst sich nur an Autos anbringen, die ĂŒber spezielle Ösen verfĂŒgen, in die der Reboarder eingehakt werden kann. In vielen Fahrzeugen ist so eine Ausstattung vorhanden, weswegen das Anbringen von Reboardern mit Isofix bei modernen Autos möglich sein sollte.

Der Vorteil des Isofix-Systems ist, dass der Sitz besonders fest montiert wird und bei starkem Bremsen, AufprÀllen oder UnfÀllen nicht verrutscht, sondern enorm stabil verbleibt.

Der Nachteil ist, dass Reboarder mit Isofix mehr Platz in einem Fahrzeug benötigen, was bei einem kleinen Auto durchaus problematisch werden kann. Außerdem sollte man bei Reboardern, die ĂŒber Isofix verfĂŒgen mit höheren Preisen rechnen.

Erst seit wenigen Jahren ist der Isofix fĂŒr die RĂŒckbank von Fahrzeugen vorgeschrieben, weswegen es auch sein kann, dass viele Ă€ltere Fahrzeuge keine Isofix-Verankerung verfĂŒgen.

Reboarder ohne Isofix

Obwohl es sich bei dem Isofix-System um eine sehr bewĂ€hrte Möglichkeit handelt, die ein sehr schnelles und angenehmes Montieren eines Reboarders bzw. Kindersitzes ermöglicht, verfĂŒgt nicht jedes Fahrzeug die nötigen Isofix-Verankerungen.

NatĂŒrlich mĂŒssen sich Besitzer von neueren Fahrzeugen darĂŒber keine Gedanken machen. Wer seinen Reboarder ohne Isofix befestigen muss, kann auf zwei verschiedene Varianten zurĂŒckgreifen.

Zum einen kann der Reboarder mit dem Gurt des Autos befestigt werden. Jedoch ist hierbei die Gefahr sehr groß, dass der Reboarder nicht richtig befestigt wird und im Falle eines Unfalls verrutschen kann, was schlimme Folgen mit sich bringen wĂŒrde.

Daher sollte man lieber auf die zweite Variante zurĂŒckgreifen, die das AufrĂŒsten des Autos darstellt. Denn die meisten Fahrzeuge lassen sich fĂŒr einen sehr erschwinglichen Preis aufrĂŒsten, sodass man doch auf einen Reboarder mit Isofix zurĂŒckgreifen kann.

Die Investition in eine NachrĂŒstung dĂŒrfte sich also durchaus lohnen, da es um die Sicherheit des eigenen Nachwuchses geht. Außerdem sind Reboarder ohne Isofix oftmals teurer, als die Modelle mit Isofix.

Nachdem man sein Auto nachrĂŒsten lassen hat, kann man also auf die etwas gĂŒnstigeren Reboard Modelle mit Isofix zurĂŒckgreifen.

Pseudo-Reboarder

Hierbei besteht Verwechslungsgefahr, da die sogenannten Pseudo-Reboarder in gewissermaßen den drehbaren Reboardern Ă€hneln. Auch ein Pseudo-Reboarder kann nĂ€mlich in beide Fahrtrichtungen gedreht werden.

Jedoch ist der gravierende Unterschied, dass Pseudo-Reboarder lediglich bis zu einem Körpergewicht von meist 13 Kilogramm entgegen der Fahrtrichtung gedreht sein dĂŒrfen. Danach mĂŒssen ein Pseudo-Reboarder zwingend nach vorne gerichtet werden.

Daher kommt auch der oftmals verwirrende Name „Pseudo-Reboarder“. Schließlich können sie nur fĂŒr eine begrenzte Zeit entgegen der Fahrtrichtung angebracht werden und mĂŒssen dann nach vorne gerichtet werden.

Vor- und Nachteile eines Reboarders


Reboarder Vor- und Nachteile

Der grĂ¶ĂŸte Vorteil eines Reboarders ist die zuverlĂ€ssige Sicherheit, die den Nachwuchs bei möglichen UnfĂ€llen vor schlimmen Verletzungen bewahren kann, da Reboarder entgegen der Fahrtrichtung angebracht werden.

Sie können in der Regel bis zum vierten Lebensjahr verwendet werden und zeichnen sich durch ihre Hochwertigkeit aus, wenn sie von seriösen Herstellern stammen. Jedoch muss man fĂŒr diese VorzĂŒge mit einem höheren Anschaffungspreis rechnen.

Auch im Fahrzeug nehmen Reboarder mehr Platz ein als Kindersitze, die nach vorne gerichtet sind. Außerdem verfĂŒgt nicht jedes Auto ĂŒber die benötigen Befestigungsmöglichkeiten, die ein Reboarder erfordert.

Daher muss man sogar unter UmstĂ€nden ein AufrĂŒsten seines Autos in Kauf nehmen, was in der Regel jedoch nicht sehr teuer ist. Und wenn es um die Sicherheit seines Kindes geht, sollte man keineswegs zu sehr sparen.

Reboarder - Die besten Marken


Besten Reboarder Marken

Es gibt unzĂ€hlige Reboarder Hersteller, weswegen man oftmals den Überblick verlieren kann. Eine kleine Auflistung der erfahrensten und beliebtesten Marken dĂŒrfte daher praktisch sein und bei der Suche nach dem geeigneten Reboarder helfen.

Schließlich ist auch die Marke fĂŒr viele ein wichtiges Vergleichskriterium und kann deswegen bei der Wahl eines Reboarders ausschlaggebend sein.

Britax Römer Reboarder

Ein besonders etablierter Hersteller ist Britax Römer. Bereits seit 1966 produziert Britax Römer qualitativ hochwertige Kindersitze fĂŒr Fahrzeuge.

Die Reboarder von Britax Römer ĂŒberzeugen mit verstellbaren RĂŒckenlehnen, die ĂŒber weiche Polsterungen und ein leicht zu handhabendes Gurtsystem verfĂŒgen.

Cybex Reboarder

Cybex ist unter anderem ein bekannter Hersteller von KinderwĂ€gen und bietet unter anderem auch Kindersitze an, die in verschiedenen Testverfahren hĂ€ufig mit der Gesamtnote „gut“ abschneiden.

Reboarder und Kindersitze von Cybex zeichnen sich durch ihre Anwenderfreundlichkeit aus, die von einem durchdachten Konstrukt der Reboarder zeugt und daher besonders hervorzuheben ist.

Maxi Cosi Reboarder

Hierbei handelt es sich um einen niederlĂ€ndischen Hersteller, der mit Abstand zu den beliebtesten Marken zĂ€hlt. Denn Maxi Cosi ist vor allem fĂŒr Sicherheit und eine gute Verarbeitung von Babyschalen, Kindersitzen und Reboardern bekannt.

Auch in Testergebnissen der ADAC gehen die Produkte von Maxi Cosi gewöhnlich mit der Gesamtnote „gut“ hervor. Die meisten Kindersitze und Reboarder von Maxi Cosi lassen sich verstellen, sodass man sie ab der Geburt und bis zum vierten Lebensjahr nutzen kann.

Sie können sehr einfach dank des Isofix-Systems montiert werden, was dafĂŒr sorgt, dass eine falsche Anbringung ausgeschlossen ist.

Osann Reboarder

Wer auf der Suche nach hochwertigen Reboardern mit sehr charakteristischen Designs ist, der sollte sich bei der Marke Osann umschauen. Auffallende Comic-Motive und nostalgische Polkadots sind beliebte Designmuster der Reboarder.

Doch natĂŒrlich ĂŒberzeugen Reboarder der Marke Osann nicht nur mit ihrer Erscheinung, sondern auch mit der FunktionalitĂ€t und dem Komfort der Sitze. Durch das gĂ€ngige Isofix-System können die Kindersitze mit wenigen Handgriffen montiert werden.

Recaro Reboarder

Die Reboarder von Recaro zĂ€hlen zu den durchaus teuren Modellen, die jedoch mit absoluter Sicherheit und QualitĂ€t ĂŒberzeugen. Auch die FunktionalitĂ€t und Handhabung sind bei den Recaro Reboardern besonders praktisch.

Die RĂŒckenlehne lĂ€sst sich leicht verstellen und die Ausrichtung in beide Fahrtrichtungen ist möglich.

Reboarder Kaufkriterien


Reboarder Kaufkriterien

Beim Kauf eines Reboarders gibt es einiges zu beachten, denn schließlich will man ein zufrieden stellendes Produkt kaufen. Das wichtigste Kriterium sollte natĂŒrlich die Sicherheit sein, die der gewĂŒnschte Reboarder bietet.

Zudem spielt die KörpergrĂ¶ĂŸe und das Gewicht des eigenen Kindes eine wichtige Rolle bei der Wahl des passenden Reboarders. Die meisten Reboarder richten sich jedoch nach dem jeweiligen Gewicht des Kindes.

Vor dem Kauf sollte ein Reboarder stets getestet werden, da sich der Nachwuchs im Sitz wohlfĂŒhlen muss. Zudem muss der Reboarder genau passend fĂŒr das Kind sein, um volle Sicherheit zu bieten.

Bis zum vierten Lebensjahr kann man auf einen Reboarder zurĂŒckgreifen. Danach sollte man sein Kind nur noch vorwĂ€rts auf einem grĂ¶ĂŸeren Kindersitz oder einer Sitzerhöhung transportieren, da sich dadurch mehr Beinfreiheit ergibt.

Man sollte außerdem prĂŒfen, ob sein Fahrzeug mit dem gewĂŒnschten Reboader kompatibel ist und ob dieser in das Auto passt. Viele Hersteller bieten auf ihren Webseiten ausfĂŒhrliche Listen an, in denen sich die Fahrzeuge finden, die fĂŒr den jeweiligen Reboarder geeignet sind.

Falls man sich unschlĂŒssig sein sollte, dĂŒrfte die Kundenberatung des Herstellers weiterhelfen. Vorteilhaft wĂ€re natĂŒrlich, wenn das eigene Auto eine Isofix-Vorrichtung besitzt. Dadurch könnte der Reboarder sehr sicher und schnell montiert werden.

Sollte man eine Fahrzeug ohne diese Sonderausstattung haben, muss man unter UmstĂ€nden eine UmrĂŒstung des Autos in Kauf nehmen. Die UmrĂŒstung ist meist relativ erschwinglich und durchaus sinnvoll.

Neben der Sicherheit spielt auch der Komfort des Reboarders eine wichtige Rolle. Schließlich muss der Nachwuchs zumindest auf Reisen oder lĂ€ngeren Strecken mehrere Stunden darin verbringen.

Daher empfiehlt sich unbedingt ein Probesitzen, um herauszufinden, ob sich das Kind im Reboarder wohlfĂŒhlt. Verstellbare RĂŒckenlehnen und KopfstĂŒtzen sollten bei einem guten Reboarder ebenfalls vorhanden sein.

FĂŒr viele ist das jeweilige Design des Reboarders ebenfalls nicht unbedeutsam. Man kann sich daher einen Reboarder suchen, der zur Innenausstattung des Fahrzeuges passt.

Reboarder - Wo kaufen?


Reboarder kaufen

Wer auf der Suche nach einem Reboarder ist, der wird feststellen, dass viele FachlÀden nur eine sehr begrenzte Auswahl bieten können.

Obwohl man sich durch erfahrene VerkÀufer persönlich beraten lassen und Fragen stellen kann, ergeben sich beim Onlinekauf viel mehr Vorteile.

Bespielsweise sind die Preise auf diversen Onlineshops oftmals viel gĂŒnstiger als die Reboarder Modelle im Fachladen. Zudem finden sich nicht in jeder Stadt FachgeschĂ€fte, die Kindersitze und Reboarder anbieten.

Das bedeutet, dass man sogar eine lÀngere Anreise auf sich nehmen muss, was zeitintensiv und mit Kindern sehr stressig sein kann. Beim Onlinekauf kann man sich zu jeder Tageszeit verschiedene Reboarder anschauen und miteinander vergleichen.

Mögliche Vergleichskriterien können der Preis, die Kundenbewertungen, der Hersteller oder das Design sein. In ĂŒbersichtlichen Vergleichstabellen diverser Webseiten kann man die Reboarder ĂŒbersichtlich miteinander vergleichen.

Auf Ratgeberseiten im Internet finden sich viele nĂŒtzliche Informationen und Tipps zu Reboarder, die besonders hilfreich sind. Auch in zahlreichen Foren kann man Fragen zu Reboardern Ă€ußern und sich mit anderen Eltern austauschen.

Die Kundenbewertungen und Rezensionen des gewĂŒnschten Reboarder Modells können zeigen, ob es sich um einen zufrieden stellenden Kindersitz handelt und welche Vor- und NachzĂŒge der Reboarder bietet.

Wenn man sich fĂŒr einen Reboarder entschieden hat, kann man sich das Modell ganz gemĂŒtlich nach Hause liefern lassen. Die Lieferung ist in der Regel kostenlos und selbst wenn man den Reboarder zurĂŒckschickt, werden die Kosten vom Onlineshop oder Hersteller ĂŒbernommen.

Auch die verschiedenen Zahlmöglichkeiten wie beispielsweise Ratenkauf empfinden viele KÀufer als praktisch und sind beim Kauf im GeschÀft schlichtweg nicht geboten. Beliebte Onlineshops wie Amazon bieten zudem hÀufig Rabattaktionen an, bei denen man einiges sparen kann.

Gebrauchten Reboarder kaufen - eine gute Idee?

Gebrauchte oder sehr alte Reboarder Modelle sollten unter keinen UmstĂ€nden gekauft werden. Zu alte Modelle erkennt man an dem PrĂŒfsiegel ECE R-44/02 und ECE R-44/01. Sie sind schon lĂ€ngst nicht mehr fĂŒr den Straßenverkehr zugelassen.

Und auch auf neuere Reboarder Modelle, die lediglich gebraucht sind, sollte man verzichten. Denn man kann oftmals nicht von außen erkennen, ob der Reboarder schon in einen Unfall verwickelt war oder nicht.

Der Reboarder kann beispielsweise leichte Risse haben, die die Sicherheit und StabilitÀt des Kindersitzes enorm beeintrÀchtigen. Sollte man selbst einen Frontaufprall mit dem gebrauchten Reboarder erleben, kann eventuell kein voller Schutz geleistet werden.

Wenn man sich fĂŒr den Kauf eines gebrauchten Reboard-Sitzes entscheidet, dann geht man ein nicht unbedenkliches Risiko ein, das im schlimmsten Fall auf Kosten des eigenen Nachwuchs gehen kann.

Reboarder Stiftung Warentest


Reboarder Test

Die Stiftung Warentest hat bislang unzĂ€hlig viele Kindersitze getestet, mitunter natĂŒrlich auch Reboarder. Wer sich also fĂŒr ein bestimmtes Reboarder Modell interessiert, der sollte unbedingt die Testberichte der Stiftung Warentest durchgehen.

Dadurch kann man prĂŒfen, ob es sich bei dem gewĂŒnschten Reboarder um einen zufrieden stellenden Kindersitz handelt oder nicht. Der Ökotest hat bisher keinen expliziten Reboarder Test durchgefĂŒhrt.

DafĂŒr testete der ADAC im Jahr 2018 insgesamt 18 verschiedene Kindersitze nach verschiedenen Kriterien. Die Testergebnisse zeigen, dass 11 Kindersitze mit der Endnote „gut“ und drei mit „befriedigend“ abschnitten.

Lediglich vier Kindersitz Modelle erhielten die Note „mangelhaft“ und sind durchgefallen, weil ihr Schadstoffgehalt viel zu hoch war und ein Modell sogar SicherheitsmĂ€ngel aufwies. FĂŒr genauere Informationen sollte man die Webseite des ADAC aufsuchen.

Fragen & Antworten


1. Wird dem Kind beim RĂŒckwĂ€rtsfahren im Reboarder ĂŒbel? Die meisten Kinder sind das RĂŒckwĂ€rtsfahren schon von der Babyschale gewöhnt. Ihnen wird nicht schlecht, nur weil sie Ă€lter werden. Außerdem kann man in einem Reboarder viel mehr entdecken, wenn man aus dem Fenster blickt. So kann man einfacher bestimmte Punkte fixieren, da sie nicht sofort aus dem Blickfeld verschwinden. Dieses Fixieren soll Übelkeit vorbeugen.
2. Kann mein Kind beim RĂŒckwĂ€rtsfahren im Reboarder ĂŒberhaupt etwas sehen? In einem Reboarder sitzt ein Kind viel höher und hat freien Blick auf die Heck- und Seitenscheibe. Der Vorteil beim RĂŒckwĂ€rtsfahren ist, dass die Umgebung nicht sofort aus dem Blickfeld verschwindet wie beim VorwĂ€rtsfahren, was zusĂ€tzlich entlastend fĂŒr die Augen ist.
3. Ist ein Reboarder ungeeignet bei einem möglichen Heckaufprall? HeckaufprÀlle treten mit einer Wahrscheinlichkeit von 2-3% auf. Mit FrontaufprÀllen ist hingegen in 59-72% der FÀlle zu rechnen. Ein Heckaufprall geschieht hÀufig am Stauende, wenn das eine Auto schon hÀlt oder noch in die gleiche Richtung fÀhrt. Die StÀrke des Aufpralls ist entsprechend gering, weswegen man in der Regel mit keinen Verletzungen rechnen muss.
4. Darf ein Reboarder auch auf dem Beifahrersitz montiert werden? Ein Reboarder kann nur auf dem Beifahrersitz montiert werden, wenn der Beifahrer Airbag ausgeschaltet ist. Durch das stabile Armaturenbrett wird der Reboarder-Sitz zusĂ€tzlich gestĂŒtzt. Jedoch kann nicht jedes Reboarder Modell auf dem Beifahrersitz montiert werden.
5. Was kostet ein guter Reboarder? Reboarder sind kostspieliger als herkömmliche Kindersitze. Man sollte bei Reboardern mit einer Preisspanne von etwa 250 bis 500 Euro rechnen. Beim Onlinekauf kann man beispielsweise Ratenkauf in Anspruch nehmen, was das Bezahlen eines so hohen Preises erleichtern kann.