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Dieser tabellarische Vergleich dient lediglich als eine Übersicht von Produkten und sollte keineswegs mit einem professionell durchgefĂŒhrten Palmöl Test verwechselt werden, bei dem eine intensive PrĂŒfung sĂ€mtlicher Palmöle erfolgt.

DafĂŒr informieren wir zum Ende jedes Ratgebers ĂŒber externe Tests seriöser Instituten, Unternehmen und Verbraucherorganisationen. Wer sich fĂŒr unser Verfahren der Produktauswahl fĂŒr die Tabelle interessiert, der kann auf unsere Bewertungskriterien blicken.
Inhaltsverzeichnis +
Die wichtigsten Fakten
  • Palmöl ist ein beliebtes Speiseöl, das aus den FrĂŒchten der Ölpalme (Elaeis guineensis) gewonnen wird. Man unterscheidet zwischen naturbelassenen und raffinierten Palmölen, die beide aus dem Fruchtfleisch gewonnen werden.
  • Der Ursprung der Ölpalme liegt in Westafrika, wo es angeblich bereits seit Jahrtausenden als ein Grundnahrungsmittel gilt. Als Zierbaum gelangte die Ölpalme auch nach SĂŒdostasien. Ganze 85 Prozent des weltweiten Angebots an Palmöl stammen aus Indonesien und Malaysia.
  • Heutzutage ist das vielseitige Öl in vielen verschiedenen Produktarten enthalten. Dazu gehören vor allem Fertigprodukte wie Pizza, Donuts, Schokolade, Shampoos, Lippenstifte und viele weitere Produkte.

🔎 Übersicht der oben aufgefĂŒhrten Produkte


#1: ÖlmĂŒhle Solling - rotes Bio-Palmöl im BĂŒgelglas (1000 ml)

ÖlmĂŒhle Solling - rotes Bio-Palmöl im BĂŒgelglas (1000 ml) ÖlmĂŒhle Solling - rotes Bio-Palmöl im BĂŒgelglas
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Das Bio-Palmöl von ÖlmĂŒhle Solling wurde schonend aus der vollreifen Frucht gewonnen. Es ist vollkommen naturbelassen und weist Bio-QualitĂ€t auf, die auf den nachhaltigen Anbau von ecuadorianischen Kleinbauern-Kooperativen zurĂŒckgeht.

Der Hersteller verspricht, dass keine Regenwaldrodung mit der Herstellung des Öls einhergeht. Der konventionelle Anbau in Monokulturen hat nĂ€mlich zur Folge, dass der Regenwald immer weiter gerodet wird, weswegen die Erzeugung dieser Art von Palmöl in der Kritik steht.

Deswegen betont die ÖlmĂŒhle Solling, dass sie sich ausdrĂŒcklich von dieser Art der Herstellung distanzieren möchten, die besonders in Afrika und SĂŒdostasien eingesetzt wird, um noch grĂ¶ĂŸere Ölpalmen-Plantagen zu schaffen.

Außerdem erlĂ€utert das Unternehmen, dass rotes Palmöl definitiv kein einfacher Industrierohstoff, sondern ein wertvolles Lebensmittel ist, das bereits seit Jahrhunderten in Asien und Afrika genutzt wird.

Wer sich gesund und ausgewogen ernĂ€hren möchte, der sollte die Nutzung von rotem Palmöl erwĂ€gen. Schließlich enthĂ€lt es hohe Mengen an Carotinoiden, die auch als Vorstufe von Vitamin A zu verstehen sind und dem Öl seine typisch rot-orangene Tönung verleihen.

DarĂŒber hinaus enthĂ€lt Palmöl auch hohe Mengen an Tocotrienolen bzw. Vitamin E. Aus den Produktangaben geht hervor, dass sich das Palmöl fĂŒr die asiatische und afrikanische KĂŒche anbietet, da es sehr hitzestabil ist und einen charakteristischen Geschmack aufweist.

Vorteile

  • ist naturbelassen
  • wurde kaltgepresst
  • stammt aus einem nachhaltigen Anbau
  • ist in einem praktischem BĂŒgelglas gefĂŒllt
  • ideal fĂŒr afrikanische und asiatische KĂŒche
  • sowohl fĂŒr kulinarische als auch kosmetische Zwecke geeignet

Nachteile

  • Geschmack spricht evtl. nicht jeden an

#2: The Soapery - Bio-Palmöl mit RSPO-Zertifizierung ( 2 x 500 g)

The Soapery - Bio-Palmöl mit RSPO-Zertifizierung ( 2 x 500 g) The Soapery - Bio-Palmöl mit RSPO-Zertifizierung
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Das Palmöl von The Soapery entspringt aus einem nachhaltigen und biologischen Anbau und soll im Gegensatz zu standardmĂ€ĂŸigen Palmölen mit keiner Umweltbelastung einhergehen. Außerdem verfĂŒgt es ĂŒber eine RSPO-Zertifizierung, die die Nachhaltigkeit des Öls bestĂ€tigt.

Obwohl es nicht in den Herstellerangaben erwĂ€hnt wird, handelt es sich wahrscheinlich um ein raffiniertes und desodoriertes Öl, das ausschließlich fĂŒr kosmetische Zwecke konzipiert ist. Aus den Produktangaben geht nĂ€mlich hervor, dass das Palmöl cremefarben und geruchlos ist.

FĂŒr ein naturbelassenes Palmöl gelten diese Eigenschaften nicht, weswegen man davon ausgehen kann, dass es industriell bearbeitet wurde. The Soapery stellt also ein Palmöl zur VerfĂŒgung, dass sich fĂŒr die Herstellung von Seifen, Lotionen und SpĂŒlungen eignet.

Man kann dem neutralen Öl nĂ€mlich jeden gewĂŒnschten Duftstoff und jede Farbe verleihen, was bei der Herstellung von eigener Kosmetik natĂŒrlich sehr vorteilhaft ist. Bei Raumtemperatur befindet sich das Öl in einem cremigen bis festen Zustand.

Bereits ab 30 °C verflĂŒssigt sich das Öl jedoch, weswegen man es als ein gutes Massageöl oder zur Pflege der Haare verwenden kann. Ansonsten ist dieses Palmöl eine beliebte Komponente bei der Kaltpressung von Seifen, da es ihnen eine gewisse Festigkeit verleiht.

Der Hersteller betont, dass sich das Palmöl fĂŒr trockene, empfindliche, reife und junge Hauttypen eignet.

Vorteile

  • frei von Zusatzstoffen
  • angenehmes HautgefĂŒhl
  • stammt aus nachhaltiger Produktion
  • idealer Inhaltsstoff fĂŒr Seifen, Lotionen und SpĂŒlungen

Nachteile

  • keine Angaben zur Herstellung
  • befindet sich in einem Plastikeimer
  • eignet sich ausschließlich fĂŒr kosmetische Zwecke

#3: Mystic Moments - Palmöl mit RSPO-Zertifizierung (1000 g)

Mystic Moments - Palmöl mit RSPO-Zertifizierung (1000 g) Mystic Moments - Palmöl mit RSPO-Zertifizierung
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Das Palmöl von Mystic Moments verfĂŒgt ĂŒber eine RSPO-Zertifizierung. Daraus kann man schließen, dass das Palmöl aus einem nachhaltigen Anbau stammt und sich der Produzent an strenge Standards hĂ€lt.

Obwohl der Hersteller keine Angaben zu dem Herstellungsverfahren liefert, kann man davon ausgehen, dass es sich um ein raffiniertes, gebleichtes und desodoriertes Palmöl handelt, das eine untypisch cremige Farbe aufweist und geruchsneutral ist.

Diese Verarbeitung ist jedoch nötig, damit man das Palmöl als neutrale Komponente in selbst gemachter Kosmetik nutzen kann. Auch fĂŒr eine entspannte Aromatherapie kann das Palmöl als ein TrĂ€geröl genutzt werden.

Vorteile

  • ĂŒberzeugende QualitĂ€t
  • stammt aus einer RSPO zertifizierten Quelle
  • eignet sich zur Behandlung von trockener Haut
  • bietet sich als TrĂ€geröl bei einer Aromatherapie an
  • kann zur Herstellung von Badekosmetika genutzt werden

Nachteile

  • Herstellungsverfahren wird nicht erwĂ€hnt
  • nur fĂŒr den kosmetischen Bereich geeignet
  • wird in Plastikflasche mit kleiner Öffnung gefĂŒllt

#4: Amanprana - rotes Bio-Palmöl (325 ml)

Amanprana - rotes Bio-Palmöl (325 ml) Amanprana - rotes Bio-Palmöl
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Das rote Palmöl von Amanprana weist Bio-QualitĂ€t auf und stammt aus einer nachhaltigen Nicht-EU-Landwirtschaft. Im Hinblick auf die Zusammensetzung zeigt sich, dass es reich an natĂŒrlichem Carotin und Vitamin E ist.

Laut Produktangaben bietet sich das rote Bio-Palmöl zur Verfeinerung von Reis-, Nudeln und GemĂŒsegerichten an, da es den jeweiligen Speisen einen afrikanischen Akzent und eine intensive Farbe verleiht.

Vorteile

  • weist Bio-QualitĂ€t auf
  • eignet sich auch zum Verzehr
  • stellt eine ideale Hautpflege dar
  • stammt aus nachhaltiger Produktion
  • eignet sich als BrĂ€unungsbeschleuniger
  • wird in ein hochwertiges Schraubglas gefĂŒllt

Nachteile

  • fĂ€rbt beim Herstellen von Kosmetika ab

#5: Naissance - raffiniertes Palmöl aus nachhaltigem Anbau (500 g)

Naissance - raffiniertes Palmöl aus nachhaltigem Anbau (500 g) Naissance - raffiniertes Palmöl aus nachhaltigem Anbau
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Das raffinierte Palmöl von Naissance geht auf einen nachhaltigen Anbau in Ecuador zurĂŒck und wurde von der Soil Association mit einer Bio-Zertifizierung geehrt. Außerdem sollte man wissen, dass es im Ecuador keine Orang-Utans gibt, die gefĂ€hrdet werden können.

Der Hersteller Naissance distanziert sich strikt von der Abholzung des Regenwalds zur Erweiterung von Ölpalmen-Plantagen. Im Anblick auf die Eigenschaften des Palmöls zeigt sich, dass es weiß, geruchlos und geschmacksneutral ist.

Bei Ă€ußerlicher Anwendung weist das Palmöl eine stark feuchtigkeitsspendende Wirkung auf. Das Öl kann ebenfalls als Inhaltsstoff fĂŒr selbst hergestellte Kosmetika verwendet werden, da es fĂŒr eine gewisse Festigkeit sorgt.

Außerdem soll das vegane sowie tierversuchsfreie Öl zu einer geschmeidigeren Haut verhelfen. Nicht umsonst wird es gerne in Hautpflegeprodukten verarbeitet oder fĂŒr Formulierungen wie Cremen, Haarkuren, Lotionen, Lippenpflegen und Seifen verwendet.

In den Produktangaben wird betont, dass man vor der ersten Anwendung des Palmöls unbedingt einen VertrĂ€glichkeitstest auf einen kleinen Bereich der Haut durchfĂŒhren sollte. Die Lagerung sollte kĂŒhl, lichtgeschĂŒtzt und trocken erfolgen.

Zuletzt hebt der Hersteller hervor, dass die Wirkung von Ölen bei jeder Person unterschiedlich sein kann. Außerdem können bestimmte Eigenschaften wie der Geruch und die Farbe je nach Charge geringfĂŒgig variieren.

Vorteile

  • wirkt feuchtigkeitsspendend
  • ist vegan und tierversuchsfrei
  • stammt aus einem nachhaltigen Anbau
  • bietet sich zur Herstellung von Kosmetika und Pflegeprodukten an

Nachteile

  • wurde raffiniert und desodoriert
  • nur fĂŒr kosmetische Zwecke gedacht
  • ist in einen PlastikbehĂ€lter gefĂŒllt worden

#6: LoveDiet - raffiniertes Palmöl im praktischen Eimer (1000 ml)

LoveDiet - raffiniertes Palmöl im praktischen Eimer (1000 ml) LoveDiet - raffiniertes Palmöl im praktischen Eimer
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Das raffinierte Palmöl von LoveDiet eignet sich hervorragend zur eigenen Herstellung von Kosmetika oder Pflegeprodukten. Es ist zu 100 Prozent rein und hochwertig, weswegen man es laut dem Hersteller wohl auch zum Kochen, Backen und Frittieren nutzen kann.

Hinsichtlich der Eigenschaften des Öls sollte man wissen, dass es eine cremige FĂ€rbung aufweist und sowohl geruchs- als auch geschmacksneutral ist. In den Produktangaben wird hervorgehoben, dass es wie ein natĂŒrliches Pflegemittel verwendet werden kann.

Vorteile

  • ohne Zusatzstoffe
  • angenehmes HautgefĂŒhl
  • eignet sich zur Herstellung von Seifen

Nachteile

  • ist raffiniert worden
  • weist keine Bio-QualitĂ€t auf
  • befindet sich in einem Plastikeimer

#7: Solling - rotes Bio-Palmöl (250 ml)

Solling - rotes Bio-Palmöl (250 ml) Solling - rotes Bio-Palmöl (250 ml)
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Das rote Bio-Palmöl stammt von der ÖlmĂŒhle Solling, die fĂŒr eine nachhaltige Herstellung von Produkten und einen fairen Handel steht. Die Ölpalme (Elais guinensis) zĂ€hlt mittlerweile zu den weltweit wichtigsten Nutzpflanzen.

Leider hat dies zur Folge, dass die Abholzung von RegenwĂ€ldern zur Schaffung neuer Plantagen erheblich zunimmt, weswegen diese Art von Palmöl enorm kritisiert wird. Die ÖlmĂŒhle Solling betont, dass ihr Öl nicht aus solch einer konventionellen Erzeugung stammt.

Außerdem sei das rote Palm ein sehr wertvolles Lebensmittel mit einer Jahrhunderte alten Tradition in der afrikanischen und asiatischen KĂŒche. Das unbehandelte Palmöl wird sehr schonend aus den vollreifen FrĂŒchten der Ölpalme gewonnen.

Deswegen weist es eine rötlich orangene Farbe auf, die sehr typisch fĂŒr ein naturbelassenes Palmöl ist. Auch der charakteristische Geschmack wird durch die schonende Herstellung beibehalten.

Dank der wertvollen Zusammensetzung aus Carotinoiden und Vitamin E kann man seine tÀgliche ErnÀhrung optimal mit dem Palmöl ergÀnzen.

Vorteile

  • hat Bio-QualitĂ€t
  • stammt aus einem fairen Handel
  • bietet sich als ein natĂŒrliches Pflegemittel an
  • eignet sich fĂŒr die afrikanische und asiatische KĂŒche

Nachteile

  • ungewohnter Geschmack

#8: MOTHER AFRICA - rotes Palmöl (1000 ml)

MOTHER AFRICA - rotes Palmöl (1000 ml) MOTHER AFRICA - rotes Palmöl
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Das rote Palmöl von MOTHER AFRICA ist vollkommen frei von unerwĂŒnschten ZusĂ€tzen wie Farb- und Konservierungsstoffen. Der Hersteller empfiehlt, dass man es möglichst kĂŒhl und trocken lagert.

Das hitzestabile Öl soll sich vor allem zum Braten, Frittieren und Kochen eignen. Die rote FĂ€rbung geht aus den hohen Gehalt an Carotinoiden zurĂŒck. Außerdem enthĂ€lt das Öl auch Vitamin E. Es stammt aus dem Staat Malaysia, der in SĂŒdostasien liegt.

Vorteile

  • eignet sich zum Frittieren, Braten und Kochen
  • ohne Zusatz von Farb- oder Konservierungsstoffen

Nachteile

  • kein Fair Trade
  • weist keine Bio-QualitĂ€t auf
  • wird in einer Plastikflasche gelagert

🌍 Herkunft von Palmöl


Herkunft von Palmöl

Das vielseitig einsetzbare Palmöl wird aus dem Fruchtfleisch der FrĂŒchte gewonnen, die auf der Ölpalme wachsen. Die Ölpalme (Elaeis guineensis) stammt ursprĂŒnglich aus Afrika. Eine große Besonderheit an der Ölpalme ist, dass ihre FrĂŒchte einen enorm hohen Ölertrag liefern. [1]

Daher wird die Ölpalme mittlerweile auch in tropischen Teilen SĂŒdamerikas sowie in SĂŒdostasien kultiviert. Die Palme kann bis zu 30 Meter hoch wachsen und FruchtstĂ€nde mit einem Gewicht von bis zu 50 Kilogramm bilden.

Eine einzige Ölpalme trĂ€gt in der Regel 3000 bis 6000 FrĂŒchte aus. Dadurch können mit der Herstellung von Palmöl problemlos ganze 35 Prozent des weltweiten Bedarfs an Pflanzenöl gedeckt werden.

In den letzten Jahren ist die Nachfrage von Palmöl enorm gestiegen. Es dient als wichtige Basis fĂŒr alltĂ€gliche Produkte wie Margarine, Schokolade und Kosmetikprodukte. Indonesien und Malaysia zĂ€hlen zu den grĂ¶ĂŸten Palmöl-Produzenten der Welt.

Doch mittlerweile erweist sich auch das Gebiet des Amazonas als ein attraktives Gebiet zum Errichten von Ă–lpalmen-Plantagen. Dies liegt vor allem an den billigeren FlĂ€chenpreisen in Amazonien.

Amazonien liegt im nördlichen Teil von SĂŒdamerika und wird auch als „grĂŒne Lunge des Planeten“ bezeichnet. Das Gebiet erstreckt sich ĂŒber neun sĂŒdamerikanische Staaten, jedoch gehören etwa zwei Drittel der gesamten FlĂ€che zu Brasilien. [2]

🌳 Die Auswirkungen von Palmöl auf den Regenwald


Die Auswirkungen von Palmöl auf den Regenwald

Palmöl zĂ€hlt zu den wichtigsten Pflanzenölen, da es aufgrund seiner vorteilhaften Eigenschaften in vielen verschiedenen Produktarten verarbeitet werden kann. Es ist beispielsweise im Gegensatz zu anderen Ölen sehr oxidationsbestĂ€ndig und kann die Haltbarkeit von Produkten verlĂ€ngern. [3]

Deswegen ist Palmöl mittlerweile in etwa 50 Prozent aller verpackten Produkte enthalten, die in SupermĂ€rkten erhĂ€ltlich sind. Um der hohen Nachfrage gerecht zu werden, erfolgt eine stĂ€ndige Ausweitung der Ölpalmen-Plantagen auf Kosten von schĂŒtzenswerten RegenwĂ€lder.

Schließlich kann die Ölpalme nur in Tropenregionen gedeihen. Dadurch werden nicht nur große FlĂ€chen des Regenwaldes vernichtet, sondern auch gleichzeitig die Heimat von einer Vielzahl verschiedener Tierarten, die teilweise sogar vom Aussterben bedroht sind.

Kritik an Palmöl

Die Kritik von Palmöl bezieht sich nicht nur auf die Ausrodung der artenreichsten WÀlder auf der Welt, sondern auch auf die Zerstörung von LebensrÀumen gefÀhrdeter Tierarten wie dem Orang-Utan, Sumatra-Nashorn und dem Zwergelefanten.

Dieser unheimliche Verlust von WĂ€ldern, der mit der Errichtung von kohlenstoffreichen Torfböden fĂŒr die Ölpalmen-Plantagen einhergeht, lĂ€sst jĂ€hrlich mehrere mehrere Millionen Tonnen an Treibhausgasen entstehen, wodurch der Klimawandel begĂŒnstigt wird.

Außerdem werden beim konventionellen Anbau von Ölpalmen hĂ€ufig auch Arbeitnehmer ausgebeutet. Nicht selten setzen große Konzerne sogar auf Kinderarbeit, sodass die genannten Kritikpunkte ernsthafte Probleme darstellen, die angegangen werden mĂŒssen.

Wie können die Probleme gelöst werden?

Im Angesicht der geschilderten Kritik an Palmöl mag man sich nun fragen, ob ein Boykott von palmölhaltigen Produkten zu einer Lösung fĂŒhren kann. Die Umweltschutzorganisation WWF betont, dass ein kompletter Verzicht auf Produkte mit Palmöl kaum möglich sein wird.

Denn die Ölpalme liefert eine sehr ertragreiche Ernte und somit viel mehr Palmöl pro LandflĂ€che als andere Ă€hnliche Pflanzenöle wie zum Beispiel Kokos- oder Sojabohnenöl. Mit den derzeitigen Ölpalmen-Plantagen können 35 Prozent des weltweiten Pflanzenölbedarfs gedeckt werden.

Das Ausweichen auf ein alternatives Pflanzenöl wĂŒrde bedeuten, dass viel mehr LandflĂ€chen benötigt werden, um den Ertrag von Palmöl zu ersetzen. Dies wĂŒrde wiederum zur Zerstörung von anderen Teilen der Welt fĂŒhren, was ebenfalls keine Lösung darstellt.

Außerdem sind Millionen von Kleinbauern auf den Anbau von Ölpalmen und die Ernte der FrĂŒchte angewiesen, um ihren Lebensunterhalt zu sichern. Auch fĂŒr die jeweiligen SchwellenlĂ€nder stellt Palmöl eine wichtige wirtschaftliche StĂŒtze dar.

Das vollkommene Boykottieren von Palmöl fĂŒhrt zu keiner Besserung der Situation. Man sollte als Verbraucher einfach viel bewusster Produkte kaufen, die aus einem fairen Handel stammen und sich lediglich aus biozertifiziertem Palmöl zusammensetzen.

Schließlich kann Palmöl auch auf eine nachhaltige Weise hergestellt werden. Die Initiative „Roundtable on Sustainable Palm Oil“ (RSPO) will als eine zentrale Organisation nachhaltige Anbaumethoden fĂŒr Palmöl fördern, wodurch die Umweltbelastung eingegrenzt werden kann.

Wer die nachhaltige Herstellung von Palmöl fördern möchte, der sollte beim Kauf von Palmöl und palmölhaltigen Produkte auf eine RSPO-Zertifizierung achten. Um zu prĂŒfen, welche Unternehmen nachhaltiges Palmöl nutzen, kann man sich auf die Scorecard des WWFÂŽs begeben.[4]

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Herstellung von rotem Palmöl

Im ersten Schritt werden die geernteten FrĂŒchte der Ölpalme grĂŒndlich gereinigt. Danach werden sie im Laufe des Herstellungsvorgangs gepresst, sodass man das rohe und naturbelassene Palmöl erhĂ€lt, das eine typisch rötlich orangene Farbe aufweist.

Diese intensive Tönung geht auf den hohen Carotingehalt des Öls zurĂŒck. Der Geruch von frischem Palmöl wird als angenehm sĂŒĂŸlich wahrgenommen, was ebenfalls charakteristisch fĂŒr das Pflanzenöl ist.

Außerdem ist reines und hochwertiges Palmöl im flĂŒssigem Zustand sehr klar und hell, weswegen EintrĂŒbungen auf eine fehlende Sorgfalt beim Herstellungsverfahren deuten können. Ansonsten wird Palmöl mit zunehmender Lagerungszeit ebenfalls trĂŒber.

Nach der ersten Kaltpressung könnte rotes Palmöl theoretisch abgefĂŒllt werden. Doch der europĂ€ische und asiatische Markt sind vor allem auf raffiniertes Palmöl angewiesen, das in einer ganzen Reihe von Produkten verarbeitet wird.

Wie wird raffiniertes Palmöl hergestellt?

Bei der Pressung von raffiniertem Palmöl kommen sehr hohe Temperaturen zum Einsatz, die sich erheblich auf die natĂŒrlichen Eigenschaften des Öls auswirken. Durch das anschließende Desodorieren und Bleichen verliert das Öl seine Farbe sowie seinen typischen Geschmack.

Außerdem wird durch die Raffination eine viel lĂ€ngere Haltbarkeit erzielt. Da der Anbau von konventionellem Palmöl die Regenwaldrodung fördert, sollte man beim Kauf von palmölhaltigen Produkten unbedingt auf ein RSPO-Siegel achten.

Hinter dem Siegel steht eine Organisation, die von der WWF gegrĂŒndet wurde und sich fĂŒr eine nachhaltigere Produktion von Palmöl einsetzt.

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Viele Menschen möchten bewusst auf palmölhaltige Produkte verzichten oder zumindest wissen, bei welchen Produktarten man mit dem Zusatz von Palmöl zu rechnen hat und prĂŒfen sollte, ob es aus einem nachhaltigen Anbau stammt.

Palmöl schmeckt Ă€hnlich wie Butter und sorgt bei vielen Lebensmitteln fĂŒr eine cremige Konsistenz. WĂ€hrend Palmöl bei Zimmertemperatur noch fest ist, kann es bei Körpertemperatur bereits schmelzen und wird deswegen von vielen Herstellern gerne in ihren Produkten verarbeitet.

In Kosmetikprodukten sind hĂ€ufig sogenannte Emulgatoren oder Tenside enthalten, die aus Palmöl hergestellt werden. Daher sollte man sich vor dem Kauf von Kosmetika separat ĂŒber die Herkunft der eingesetzten Emulgatoren informieren.

Im Folgenden werden nun typische Lebensmittel aufgelistet, die hÀufig Palmöl enthalten:

  • Eis
  • Butter
  • Kekse
  • Kuchen
  • Margarine
  • MĂŒsliriegel
  • SĂŒĂŸigkeiten
  • Kochcreme
  • Schokolade
  • TiefkĂŒhlpizza
  • TĂŒtensuppen
  • Babynahrung
  • Dessertcreme
  • Fertiggerichte
  • Brotaufstriche
  • Schokocremes
  • BlĂ€tterteiggebĂ€ck
  • MĂŒslimischungen

🧬 Inhaltsstoffe von rotem Palmöl


Inhaltsstoffe von rotem Palmöl

In naturbelassenem Palmöl sind etwa 47 bis 55 Prozent gesĂ€ttigte FettsĂ€uren enthalten. DarĂŒber hinaus besteht das Öl zu 37 bis 41 Prozent aus einfach ungesĂ€ttigten FettsĂ€uren und lediglich zu 9 bis 12 Prozent aus mehrfach ungesĂ€ttigten FettsĂ€uren.

Der ungewöhnlich hohe Gehalt an Vitamin E und Beta-Carotin soll bei 60 bis 100 Milligramm pro 100 Gramm liegen. Dadurch enthalten bereits zwei Teelöffel rotes Palmöl mehr Vitamin E und Beta-Carotin als die empfohlene Tagesaufnahme beider Vitamine.

Die Angaben zu den Inhaltsstoffen stammen bisher ausschließlich von den Herstellern des roten Palmöls. [5, 6]

🌮 Wirkung von rotem Palmöl


Wirkung von rotem Palmöl

Naturbelassenes Palmöl enthĂ€lt einen ĂŒberdurchschnittlich hohen Gehalt an Carotin und Vitamin E. Vor allem Beta-Carotin soll in Kombination mit Fett am besten vom Körper aufgenommen werden und zusĂ€tzlich entzĂŒndungshemmend sein. [7]

Das in Palmöl enthaltene Vitamin E kann als Antioxidans zur Reduzierung von freien Radikalen im Körper beitragen. Freie Radikale sind nichts anderes als hochreaktive MolekĂŒle, die bei einer zu hohen Konzentration zu ZellschĂ€den im Körper fĂŒhren können. [8, 9]

Viele Menschen kennen rotes Palmöl gar nicht, da es in Deutschland noch relativ unbekannt ist. In der afrikanischen und asiatischen KĂŒche ist rotes Palmöl sehr gebrĂ€uchlich und wird zum Zubereiten zahlreicher Speisen verwendet.

Im Vergleich zu anderen Pflanzenölen ist Palmöl aufgrund des hohen Gehalts an gesĂ€ttigten FettsĂ€uren nicht unbedingt das gesĂŒndeste Öl unter ihnen, weswegen man es lieber nur in Maßen verwenden sollte.

đŸ„„ Eigenschaften von rotem Palmöl


Eigenschaften von rotem Palmöl

Ein naturbelassenes Palmöl, das schonend aus den FrĂŒchten der Ölpalme (Elaeis guineensis) gewonnen wird, zeichnet sich durch einige sehr charakteristische Eigenschaften aus, die man unbedingt kennen sollte.

Folgende Besonderheiten gehen mit natĂŒrlichem Palmöl aus einem nachhaltigen Anbau einher:

  • rötlich orangene Farbe
  • schmilzt bereits ab 30 bis 40 °C
  • angenehm sĂŒĂŸlicher Geruch
  • Rauchpunkt liegt bei 223 °C [10]
  • frei von Konservierungsstoffen
  • hoher Anteil an gesĂ€ttigten FettsĂ€uren
  • feste Konsistenz bei Zimmertemperatur
  • enthĂ€lt hohe Mengen an Carotin und Vitamin E

💡 Verwendung des roten Palmöls


Verwendung des roten Palmöls

Wer sich fĂŒr den Kauf von nachhaltigem roten Palmöl entscheidet, der kann es sowohl Ă€ußerlich als auch innerlich verwenden. Das rote Pflanzenöl passt vor allem zu der asiatischen und afrikanischen KĂŒche, aber kann auch als natĂŒrliches Pflegemittel verwendet werden.

Sollte man hingegen pures raffiniertes Palmöl aus einem nachhaltigen Anbau kaufen, muss man bedenken, dass sich ausschließlich die kosmetische Anwendung empfiehlt. Man kann raffiniertes Bio-Palmöl zur eigenen Herstellung von Seifen, Lotionen und Cremes nutzen.

FĂŒr die Haare

Trockenes und strapaziertes Haar kann mit Palmöl optimal gepflegt werden. Durch den hohen Gehalt an Vitamin E kann das Öl sehr feuchtigkeitsspendend wirken, doch es fehlen bisher wissenschaftliche Belege, die solch eine Wirkung des Öls auf die Haare bestĂ€tigt haben.

Außerdem sollte man bedenken, dass rotes Palmöl eventuell auf blondes Haar abfĂ€rben kann, was wahrscheinlich nur kurzzeitig andauern wĂŒrde. Zudem gibt es auch andere Speiseöle, die sich fĂŒr die Haarpflege mehr anbieten und noch nachhaltiger als Bio-Palmöl sein können.

Dazu zÀhlen beispielsweise Kokosöl, Arganöl und Rizinusöl.

Zur Hautpflege

Wenn man rotes Palmöl zur Hautpflege einsetzt, dann kann man sich nicht nur an einem weicheren HautgefĂŒhl, sondern auch an einem leuchtenderen Teint erfreuen, der auf die intensive Tönung des Öls zurĂŒckgeht.

Das Pflanzenöl soll aufgrund des hohen Vitamin E Gehaltes sehr feuchtigkeitsspendend sein, weswegen man es tĂ€glich auftragen kann. Bei der ersten Anwendung des Palmöls sollte man es nur auf einen kleinen Bereich auftragen, um die VertrĂ€glichkeit des Öls zu prĂŒfen.

In der KĂŒche

Vor allem in der afrikanischen und asiatischen KĂŒche wird rotes Palmöl verwendet. Aufgrund des hohen Rauchpunkts von 223 °C kann es auch problemlos zum Braten, Frittieren und Kochen eingesetzt werden. [10]

Wegen des relativ hohen Gehalts an gesĂ€ttigten FettsĂ€uren sollte man rotes Palmöl nicht tĂ€glich konsumieren. Auch die ökologische Belastung, die selbst mit Bio-Palmöl einhergeht, spricht fĂŒr die seltene Nutzung des Öls.

Denn selbst wenn das Palmöl aus einem nachhaltigen Anbau stammen sollte und ĂŒber eine RSPO-Zertifizierung verfĂŒgt, ist es besser, wenn der weltweite Konsum von Palmöl möglichst gering gehalten wird.

💰Kaufkriterien


Kaufkriterien

Vor dem Kauf eines naturbelassenen Palmöls kann man auf die folgenden Kaufkriterien blicken, um einen Fehlkauf zu vermeiden. Schließlich möchte man ein möglichst nachhaltiges Öl ausfindig machen, das seinen Zweck bestens erfĂŒllt.

QualitÀt

Dieses Kaufkriterium ist beim Kauf von Palmöl wohl am relevantesten, da es diverse Anbieter von Palmölen gibt, die das Öl nicht aus einem nachhaltigen Anbau beziehen. Es gibt vier wichtige Indikatoren, die auf QualitĂ€t deuten und in diesen Abschnitt noch genauer erlĂ€utert werden.

Folgende Hinweise können wichtig sein, um ein qualitativ hochwertiges Palmöl zu ermitteln:

  • RSPO-Zertifizierung
  • Herstellungsart
  • Bio-QualitĂ€t
  • Farbe

Zertifizierungen

Die meisten roten Palmöle verfĂŒgen ĂŒber ein Bio-Siegel, das den biologischen Ursprung des Öls bestĂ€tigt. DarĂŒber hinaus sollte ein naturbelassenes Palmöl auch ĂŒber eine RSPO-Zertifizierung verfĂŒgen.

Die RSPO-Zertifizierung steht fĂŒr einen nachhaltigen Anbau sowie fĂŒr die Einhaltung gewisser Mindeststandards bei der Herstellung von Palmöl. Seriöse Palmöl-Produzenten sollten sich unbedingt an diese Anforderungen halten und ihre Produkte fĂŒr Verbraucher zertifizieren.

Zu den Richtlinien des RSPO (The Roundtable of Sustainable Palm Oil) gehören folgende Anforderungen:

  • keine Kinderarbeit
  • Förderung von Kleinbauern
  • Schutz von Wasser, Boden und Luft
  • Kontrolle der Plantagen durch unabhĂ€ngige PrĂŒfer
  • Schutz gefĂ€hrdeter Tier- und Pflanzenarten auf den Plantagen
  • Einhaltung von gesetzlichen Reglungen (z.B.: Eigentumsrechte)
  • keine Abholzung schĂŒtzenswerter WĂ€lder fĂŒr neue Plantagen
  • Förderung von Bildungsangeboten fĂŒr Kinder, die auf der Plantage leben

Herstellungsart

Das Herstellungsverfahren von Palmöl wirkt sich ganz entscheidend auf das Öl und seine QualitĂ€t aus, weswegen man vor den Kauf eines Palmöls prĂŒfen sollte, nach welchem Verfahren es hergestellt wurde.

Kaltpressung

Ein kaltgepresstes und naturbelassenes Palmöl zeichnet sich durch eine rötlich orangene Farbe aus. Aufgrund der möglichst schonenden Herstellung bleiben wertvolle Begleiterstoffe wie Beta-Carotin und Vitamin E weitestgehend erhalten.

Raffination

Man erkennt raffinierte Palmöle an einer weißen bis cremigen Farbe. Außerdem sind sie auch geschmacksneutral, da innerhalb der Herstellung sĂ€mtliche Begleiterstoffe, Geschmacksstoffe, Geruchsstoffe und Bitterstoffe aus dem Öl entfernt werden.

Diese Art von Palmöl sollte lieber nicht verzehrt, sondern höchstens zu kosmetischen Zwecken genutzt werden. Viele Menschen setzen es zur eigenen Herstellung von Seifen, Lotionen, Cremes und Kosmetika ein.

Auch beim Kauf eines raffinierten Palmöls sollte man darauf achten, dass es aus einem biologischem Anbau stammt. Wer die Umwelt noch besser schĂŒtzen möchte, der kann auch auf alternative Bio-Pflanzenöle setzen, die bei Ă€ußerlicher Anwendung ebenso pflegend sein können.

Biologischer Anbau

Sollte das gewĂŒnschte Palmöl aus einem biologischen und nachhaltigen Anbau stammen, dann kann man sich in der Regel auf ein unbedenkliches Öl einstellen, das nicht zur Abholzung des Regenwaldes beitrĂ€gt oder zumindest geringere ökologische Nachteile mit sich bringt.

Herkunft

Die Herkunft kann sehr ausschlaggebend sein, wenn man sich dafĂŒr interessiert, ob bestimmte Sozial- oder Umweltauflagen in dem jeweiligen Land eingehalten werden.

Außerdem kann man recherchieren, ob die jeweiligen Palmöl-Produzenten in dem Herkunftsland fĂŒr Nachhaltigkeit stehen.

Farbe

Die FĂ€rbung von rotem Palmöl kann je nach Anbaugebiet, Erntezeit, Klima und Ursprungspflanze immer ein wenig variieren. Deswegen kann die natĂŒrliche Tönung organgegelb bis braunrot ausfallen.

Die Farbe geht auf den ĂŒberdurchschnittlich hohen Gehalt an Beta-Carotin im Öl zurĂŒck und zeugt daher von einer schonenden Herstellung.

Eigenschaften

Neben den typischen Eigenschaften hinsichtlich des Geschmacks und der Tönung sollte man auch auf die Angabe einiger Besonderheiten des Palmöls achten, die weniger vom Öl selbst, sondern mehr von dem Hersteller abhĂ€ngig sind.

Dazu gehört zum Beispiel der strikte Verzicht auf Gentechnik. Außerdem sollte rotes Bio-Palmöl selbstverstĂ€ndlich frei von ZusĂ€tzen wie Konservierungsstoffen, Allergenen, Farbstoffen und GeschmacksverstĂ€rkern sein.

Obwohl dieser Hinweis bei Pflanzenölen nicht zwingend nötig ist, betonen einige Hersteller von Palmöl explizit, dass sich ihr Produkt auch fĂŒr Veganer und Vegetarier eignet, um auch diese Personengruppen direkt anzusprechen.

Anwendungsgebiet

Man kann Palmöl sowohl fĂŒr kulinarische als auch fĂŒr kosmetische Zwecke verwenden. Wer sich fĂŒr den Kauf von rotem bzw. naturbelassenem Palmöl entscheidet, der kann das Öl fĂŒr beide Anwendungsgebiete nutzen.

Im kulinarischen Bereich kann rotes Palmöl zum Braten, Backen und Frittieren bei hohen Temperaturen bis zu 223 °C eingesetzt werden. Ansonsten bietet sich auch die Verfeinerung von Salaten oder anderen Mahlzeiten an. [10]

DarĂŒber hinaus kann rotes Palmöl auch fĂŒr die Haut- und Haarpflege eingesetzt werden, da es sehr reich an Vitamin E ist.

Falls man sich fĂŒr den Kauf eines raffinierten Palmöls entscheidet, dann sollte man von dem Einsatz in der KĂŒche unbedingt absehen und das Öl lediglich fĂŒr kosmetische Zwecke nutzen. Viele entscheiden sich fĂŒr ein raffiniertes Palmöl, um Seifen, Cremen sowie Lotionen herzustellen.

📍 Wo kann man Palmöl kaufen?


Palmöl kaufen

Palmöl ist vor allem fĂŒr Hersteller von Lebensmitteln, Kosmetika und anderen Produktarten ein sehr gefragtes Öl. Deswegen ist die Auswahl an raffinierten Palmöl in lokalen GeschĂ€ften meistens nicht besonders groß.

Dennoch bieten einige GeschĂ€fte zumindest rotes Palmöl an, das in der Regel aus einem nachhaltigen Anbau stammt. Wer auf der Suche nach reinem raffiniertem Bio-Palmöl ist, der wird wahrscheinlich nur im Internet fĂŒndig werden.

Rossmann

Bei Rossmann kann man weder raffiniertes noch naturbelassenes Palmöl kaufen. Die Drogeriekette betont, dass ihnen die Problematik von Palmöl, das aus konventionellem Anbau stammt und in vielen Produkten enthalten ist, sehr wohl bekannt ist.

Daher ist das Unternehmen ein aktives Mitglied der Initiative RSPO „Roundtable on Sustainable Palm Oil“ vom WWF. DarĂŒber hinaus ist Rossmann sogar ein Mitglied des FONAP „Forum Nachhaltiges Palmöl“, das seit 2015 ein offiziell eingetragener Verein ist.

Bei den Produkten der Rossmann Eigenmarke verzichtet das Unternehmen sogar vollstÀndig auf den Einsatz von Palmöl. Zumindest erfolgt dies bei allen Produkten, bei denen es möglich ist. Wenn der Verzicht nicht möglich ist, nutzt Rossmann lediglich Palmöl aus zertifizierter Herkunft.

dm

Auch der Drogeriemarkt dm bietet kein reines Palmöl in seinem Sortiment an. Ferner betont das Unternehmen ebenfalls, dass der Anbau von konventionellem Palmöl unschöne Folgen fĂŒr die Umwelt hat, da der Regenwald abgeholzt und eine große Artenvielfalt bedroht wird.

Auch die hohen Treibhausgasemissionen solcher Palmöle sei keineswegs zu vertreten, weswegen dm bei seinen Eigenmarken seit Anfang 2014 auf zertifiziertes Palmöl umsteigt.

Hierbei setzt das Unternehmen auf den Erwerb der Greenpalm-Zertifikate, die einen nachhaltigen Anbau von Ölpalmen fördern sollen. Wenn man den Kritikern von Palmöl glaubt, dann stehen einige Zertifizierungen nicht zwingend fĂŒr Nachhaltigkeit.

Viele Palmöl-Produzenten sollen manche Zertifizierungen wohl zu Unrecht erhalten. Wer sich genau ĂŒber ein Unternehmen informieren und prĂŒfen möchte, ob es ausschließlich nachhaltiges Palmöl verwendet, der kann sich auf die Scorecard vom WWF begeben. [11]

Rewe

Der LebensmittelhÀndler Rewe bietet das rote Bio-Palmöl von dem Hersteller Rapunzel in seinem Sortiment an. Es wird aus dem roten Fruchtfleisch der Palmfrucht gewonnen und zeichnet sich durch eine leuchtend orangene Farbe aus.

Es handelt sich hierbei um ein Fair Trade Produkt, das von dem nachhaltigen Unternehmen Natural Habitats aus Ecuador produziert wird. Das Öl wurde mit einem schonenden Wasserdampf behandelt, um den milden Geschmack sowie die Inhaltsstoffe weitestgehend zu erhalten.

Onlinekauf

Auf großen Onlineshops wie Amazon hat man eine sehr große Auswahl an raffinierten und naturbelassenen Palmölen. Man kann die verschiedenen Produkte viel besser ĂŒberblicken, wodurch die Kaufentscheidung erheblich erleichtert werden kann.

Außerdem kann man sich im Internet ĂŒber die mögliche Nachhaltigkeit von palmölhaltigen Produkten informieren. Wenn man sich fĂŒr ein passendes Palmöl entschieden hat, dann kann man es sich ganz einfach nach Hause liefern lassen.

📋 Tests zu Palmöl


Palmöl Tests

Vor dem Kauf eines Palmöls kann man im Internet auf Testergebnisse und Berichte zu dem Öl blicken. Hierbei sollte man bedenken, dass sich die Kritik in der Regel auf raffiniertes und in Produkten verarbeitetes Palmöl bezieht.

Wer hingegen rotes Palmöl konsumieren möchte, der sollte sich speziell darĂŒber informieren. Nichtsdestotrotz sollte man auch wissen, wie das verarbeitete Palmöl in Lebensmitteln bewertet wird und dies bei kĂŒnftigen Kaufentscheidungen bedenken.

Stiftung Warentest

Im Februar 2017 hat die Stiftung Warentest einen Artikel zu Palmöl veröffentlicht und darin diskutiert, ob das Pflanzenfett wirklich krebserregend ist. Das Öl ist in unzĂ€hligen Lebensmitteln enthalten und sehr umstritten.

Laut zahlreicher Behauptungen ist es ein ungesundes und umweltschĂ€dliches Öl, das in Italien sogar nicht mehr in Lebensmitteln verarbeitet werden darf. Denn raffiniertes Palmöl soll wohl krebserregend sein. Die Stiftung Warentest betont jedoch, dass diese Annahme falsch ist.

Der Auslöser fĂŒr diese Sichtweise zu raffiniertem Palmöl beruht auf einer Stellungnahme der EuropĂ€ischen Behörde fĂŒr Lebensmittelsicherheit (EFSA). Darin wurde erlĂ€utert, dass Öle meist bei ĂŒber 200 ℃ raffiniert werden, wodurch Glycidyl- und 3-MCPD-FettsĂ€ureester entstehen.

Nach der Aufnahme solcher FettsÀureester entstehen bei der Verdauung die Substanzen Glycidol und 3-MCPD. WÀhrend 3-MCPD nur möglicherweise als krebserregend anzusehen ist, wird Glycidol als wahrscheinlich krebserregend eingestuft.

In den meisten Lebensmitteln ist ausschließlich raffiniertes Palmöl enthalten, da das Raffinieren den Geschmack und die natĂŒrliche Farbe des Öls aufhebt. Die EFSA betont, dass raffiniertes Palmöl am höchsten mit bedenklichen Fettschadstoffen belastet ist.

GrundsĂ€tzlich enthalten jedoch auch diverse andere raffinierte Pflanzenöle erachtliche Mengen an Fettschadstoffen. Wer sich fĂŒr den ausfĂŒhrlichen Artikel und Tipps beim Kauf von palmölhaltigen Produkten interessiert, kann sich auf die Webseite der Stiftung Warentest begeben. [12]

Öko-Test

Der Öko-Test hat sich im Februar 2018 in einem Beitrag zu zertifizierten Palmölen aus dem Bio-Segment geĂ€ußert. Viele Verbraucher können nur schwerlich erkennen, ob das in Lebensmitteln enthaltene Palmöl wirklich ökologisch und fair produziert worden ist.

Dies zeigt das Ergebnis einer aktuellen Studie, die von der Naturschutzorganisation WWF durchgefĂŒhrt wurde. Im Rahmen der Untersuchung haben die NaturschĂŒtzer insgesamt 255 deutsche Unternehmen befragt, woher sie ihr Palmöl beziehen und wie es produziert wird.

Hierbei forderte die Organisation nicht nur Antworten, sondern auch das jeweilige Zertifikat fĂŒr die gesamte Produktionskette. Dadurch soll der Weg von der Palme bis zum Lebensmittel genau nachvollzogen werden können.

Von den befragten Unternehmen kooperierten lediglich knapp die HĂ€lfte mit dem WWF. Nach der Aufforderung zu Nachweisen, erlĂ€uterten 112 Hersteller, dass sie ausschließlich kontrolliertes Öl in ihre Produkte verarbeiten.

Die jeweiligen Produzenten des Palmöls folgen den strengen Richtlinien des „Roundtable on Sustainable Palm Oil“ (RSPO). Demnach sollen Palmöl-Produzenten gewisse Forderungen einhalten. Dazu zĂ€hlt zum Beispiel der Verzicht auf besonders gefĂ€hrliche Pestizide.

Laut dem WWF soll man vorzugsweise Bio-Produkte konsumieren, da alle ökologisch ausgerichteten Unternehmen in der Studie nicht nur die Mindeststandards erfĂŒllten, sondern auch zusĂ€tzliche Arbeit fĂŒr kontrolliertes Palmöl leisteten.

Selbst Öko-Test hat bei einem Margarine Test nach der Herkunft der enthaltenen Palmöle gefragt, wodurch festgestellt wurde, dass gerade Bio-Anbieter im Bereich der „Palmölproduktion und Transparenz“ mit der Note „sehr gut“ abgeschnitten haben. [13]

Verbraucherzentrale

Die Verbraucherzentrale hat sich im Juli 2019 zu den negativen Folgen von Palmöl fĂŒr die Gesundheit und Umwelt geĂ€ußert. Das Öl sei vor allem in Keksen, KnabbergebĂ€ck und Schokocreme enthalten.

Heutzutage ist Palmöl das weltweit gĂŒnstigste und am hĂ€ufigsten verwendete Pflanzenöl. Die Anzahl der Ölpalmen-Plantagen nimmt stetig zu und fĂŒhrt zu einer Zerstörung des Regenwaldes, was wiederum fĂŒr erhebliche soziale und ökologische Probleme in den jeweiligen AnbaulĂ€ndern sorgt.

Außerdem entstehen bei dem Raffinieren von Palmöl gewisse Schadstoffe, die möglicherweise bzw. wahrscheinlich krebserregend sein können. Die Verbraucherzentrale erlĂ€utert, dass man Palmöl meiden oder zumindest nur nachhaltiges Palmöl konsumieren sollte.

Das EU-Recht hat Ende 2014 beschlossen, dass Hersteller von Lebensmitteln nicht nur die Klassenbezeichnung „pflanzliches Öl“, sondern auch die genaue Herkunft eines Fettes angeben mĂŒssen, die in diesem Fall „Palmfett“ oder „Palmöl“ wĂ€re.

Doch oftmals kann man als Verbraucher kaum oder gar nicht erkennen, ob das enthaltene Palmöl aus einer nachhaltigen Produktion stammt, da es bislang kein einheitliches staatliches Siegel gibt und die Kennzeichnung ohnehin freiwillig ist.

Die Kritiker von Palmöl stören sich nicht nur an den verschiedenen Zertifizierungen zur Nachhaltigkeit, sondern auch, dass bei der Raffination des Öls hohe Mengen an Fettschadstoffen entstehen, zu denen unter anderem 3-Monochlorpropandiol-FettsĂ€ureester (3-MCPD) gehört. [14]

Dieser Schadstoff soll möglicherweise krebserregend sein. Vor allem Kinder verzehren in der Regel viel zu hĂ€ufig palmölhaltige Snacks, Brotaufstriche und Backwaren, was zu einer erhöhten tĂ€glichen Aufnahme von 3-MCPD fĂŒhrt.

Deswegen betont die Verbraucherzentrale Bayern, dass man beim Einkauf von Lebensmitteln fĂŒr Kinder darauf achten sollte, dass sie palmölfrei sind. Die tolerierbare tĂ€gliche Aufnahmemenge von 3-MCPD kann von Kindern ziemlich schnell ĂŒberschritten werden.

Daher fordert die Verbraucherzentrale Bayern, dass man bei pflanzlichen Fetten, Ölen und SĂ€uglingsnahrung eine verbindliche Höchstmenge fĂŒr 3-MCPD festlegt, die idealerweise europaweit gelten sollte. [15]

Bundeszentrum fĂŒr ErnĂ€hrung (BZfE)

Das Bundeszentrum fĂŒr ErnĂ€hrung liefert in einem Beitrag wichtige Informationen zu den Eigenschaften von Palmöl und geht im Anschluss auf die sozialen und ökologischen Probleme des Öls ein.

Zum Schluss stellt das BZfE die derzeitigen LösungsansĂ€tze zu der Problematik von Palmöl vor. In SupermĂ€rkten enthĂ€lt fast jedes zweite Produkt gewisse Mengen an Palmöl, da das Öl sehr gute Verarbeitungseigenschaften aufweist.

Besonders die Nahrungsmittel- und Kosmetikindustrie nutzen das gĂŒnstige Pflanzenöl in ihren Produkten. Allein im Jahr 2017 hat Palmöl ganze 20 Prozent weniger als herkömmliche Pflanzenöle wie Sonnenblumen- oder Rapsöl gekostet.

Doch mit der Herstellung von konventionellem Palmöl geht in der Regel auch die Verletzung von Landnutzungsrechten, die Regenwaldrodung und die Vertreibung von bedrohten Tierarten durch die Großkonzerne einher.

Aufgrund dessen schreibt man dieser Art von Palmöl einen sehr schlechten Ruf zu. In Indonesien können selbst die Kleinbauern von Palmöl-Plantagen keine Vorteile erzielen, da der Marktpreis des Öls so niedrig ist, dass sie nahezu keinen Gewinn machen.

Dies wurde in einer wissenschaftlichen Untersuchung der UniversitĂ€t Bonn erkannt. Die derzeitigen LösungsansĂ€tze liegen bei Zertifizierungssystemen wie dem RSPO (Roundtable on Sustainable Palm Oil).

Sie sollen Produzenten von Palmöl zur nachhaltigen Herstellung des Öls und zur Einhaltung gewisser Standards verpflichtet werden. Zu diesen Standards zĂ€hlen beispielsweise der Schutz von Pflanzen- und Tierarten oder der Erhalt von PrimĂ€rwĂ€ldern.

Dennoch sei dieser alleinige Lösungsansatz nicht ausreichend, um das ökologische Problem von Palmöl zu lösen, das sich auf das gesamte globale Ökosystem auswirkt. Laut des BZfE ist Palmöl aus biologischem Anbau eine gute Alternative.

Allerdings sei vor allem die Ausweitung und Verbesserung von Zertifizierungssystemen eine politische Aufgabe, die zum Wohl der Umwelt und zahlreicher Tierarten möglichst zeitnah angegangen werden sollte. [16]

âœđŸ» Fazit


GrundsĂ€tzlich ist rotes Palmöl ein interessantes Pflanzenöl, das vor allem zur afrikanischen und asiatischen KĂŒche passt. Es enthĂ€lt einen sehr hohen Gehalt an Carotin und Vitamin E, weswegen man es gelegentlich in seine tĂ€gliche ErnĂ€hrung integrieren kann.

Außerdem kann man es ebenfalls als ein natĂŒrliches Pflegeprodukt verwenden, das aufgrund seiner intensiven FĂ€rbung zu einem leuchtenderen Teint beitragen kann.

Langfristig gibt es jedoch vorteilhaftere Speiseöle, die man entsprechend öfter konsumieren kann. Dazu gehören Olivenöl, Sonnenblumenöl, Leinöl und Hanföl. Bei einigen kaltgepressten Ölen muss man bedenken, dass sie empfindlich sind und schneller aufgebraucht werden mĂŒssen.

Fragen & Antworten


Ist rotes Palmöl tatsĂ€chlich gesund? Kaltgepresstes und unbehandeltes Palmöl enthĂ€lt sehr hohe Mengen an Carotin und Vitamin E, weswegen es von vielen als gesund erachtet wird. Man erkennt naturbelassenes Palmöl an der rötlichen FĂ€rbung, die auf den hohen Gehalt an Carotin zurĂŒckgeht.
Woraus wird Palmöl hergestellt? Das vielseitig einsetzbare Öl wird aus den FrĂŒchten der Ölpalme (Elaeis guineensis) gewonnen. Hierbei wird ausschließlich das Fruchtfleisch der FrĂŒchte verwendet, das eine orangene Farbe aufweist und reich an Antioxidantien wie Carotin und Vitamin E ist.
In welchen Produkten ist Palmöl enthalten? Das Öl ist in vielen verschiedenen Produktarten enthalten. Zu diesen Produkten zĂ€hlen unter anderem Haushaltsprodukte, Lebensmittel und Kosmetika. Zu typischen palmölhaltigen Lebensmitteln gehören Suppen, Schokolade, Fertigprodukte, Margarine und SĂŒĂŸigkeiten.
Wie ist Palmöl in Produkten deklariert? Kosmetikhersteller nutzen chemisch verĂ€ndertes Palmöl, das oftmals als „Sodium Palm Kernlate “, „Cetyl Palmitate “ oder „ Isopropyl Palmitate“ bezeichnet wird. Bei Lebensmitteln wird Palmöl hĂ€ufig als „Palmfett“ oder „Palmöl“ deklariert.
Ist Kokosöl das Gleiche wie Palmöl? Viele verwechseln diese zwei verschiedenen Pflanzenöle. Kokosöl wird aus dem Fruchtfleisch von KokosnĂŒssen gewonnen, die von Kokospalmen (Cocos nucifera) stammen. Palmöl wird dagegen aus den rötlichen PalmfrĂŒchten der Ölpalme (Elaeis guineensis) hergestellt.
Wie lange ist Palmöl haltbar? Rotes Palmöl ist etwa 9 bis 12 Monate haltbar. FĂŒr eine maximale Haltbarkeit sollte die Lagerung unter trockenen, dunklen und kĂŒhlen VerhĂ€ltnissen erfolgen. Außerdem sollte man bezĂŒglich des Lagerortes bedenken, dass Palmöl sehr leicht andere GerĂŒchte annehmen kann.
Was ist der Unterschied zwischen Palmöl und Palmfett? Beide Begriffe haben die gleiche Bedeutung und dienen als Bezeichnungen fĂŒr das Öl, das aus dem Fruchtfleisch der roten Palmfrucht gewonnen wird. Palmkernöl wird hingegen aus den Kernen der Palmfrucht gewonnen und ist daher nicht mit Palmöl bzw. -fett zu vergleichen.

Über den Autor

Author - Ideal Syka Ideal Syka 📬

Ideal interessiert sich bereits seit seiner Jugend fĂŒr das Programmieren sowie fĂŒr die Erstellung von Grafiken und Content. DarĂŒber hinaus beschĂ€ftigt er sich gerne mit den Naturwissenschaften Biologie, Physik und Mathematik.

Dieses Vergleichsportal wurde von ihm zusammengestellt und soll anderen bei dem Vergleich von Produkten helfen. Außerdem soll jeder Ratgeber eine verstĂ€ndliche Informationsquelle sein, die wichtige Fakten und Hinweise zu einem jeweiligen Produkt liefert.

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