Vergleich | Vergleichssieger | Preis-Leistungs-Sieger | |||||||||
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Marke | Vergleichssieger
Terra Creta
| Preis-Leistungs-Sieger
Jordan Olivenöl
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Castillo de Canena
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Hacienda Ortigosa
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Terra Creta
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Agia Triada
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Jordan Olivenöl
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Coppini
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Jordan Olivenöl
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Loxa
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Chrisanthi
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Abbildung | -5% | -15% | -12% | -10% | |||||||
Link | |||||||||||
Vergleichsergebnis
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Kundenbewertung | |||||||||||
Menge | Menge 5 Liter | Menge 1 Liter | Menge 0,5 Liter | Menge 5 Liter | Menge 1 Liter | Menge 5 Liter | Menge 0,75 Liter | Menge 1 Liter | Menge 5 Liter | Menge 0,5 Liter | Menge 5 Liter |
extra nativ | extra nativ ✔️ | extra nativ ✔️ | extra nativ ✖️ | extra nativ ✔️ | extra nativ ✔️ | extra nativ ✔️ | extra nativ ✔️ | extra nativ ✔️ | extra nativ ✔️ | extra nativ ✔️ | extra nativ ✔️ |
Herkunftsort | Herkunftsort | Herkunftsort | Herkunftsort | Herkunftsort | Herkunftsort | Herkunftsort | Herkunftsort | Herkunftsort | Herkunftsort | Herkunftsort | Herkunftsort |
Olivensorte | Olivensorte Koroneiki | Olivensorte Kolovi und Adramitiani | Olivensorte Picual | Olivensorte Arbequina | Olivensorte Koroneiki | Olivensorte Koroneiki | Olivensorte Kolovi und Adramitiani | Olivensorte k.A. | Olivensorte Kolovi und Adramitiani | Olivensorte Hojiblanca und Picual | Olivensorte k.A. |
Zum Angebot |
Das kaltgepresste Olivenöl von Terra Creta stammt aus Kreta. Aus den Herstellerangaben geht hervor, dass es sich um ein Fairtrade-Produkt handelt. Die gepressten Oliven entspringen aus einer neuen Ernte.
Außerdem verfügt das Öl über ein Zertifikat der geschützten Ursprungsbezeichnung (GU), das auf die Europäische Union zurückgeht. Zudem wurde das Olivenöl von Terra Creta mit den Auszeichungen „The traceable olive oil“, „9 Taste Awards“ und „BPA free“ geehrt.
Der Hersteller betont, dass es gelegentlich zu Abweichungen des Designs auf dem Kanister kommen kann. Auch die Logos können eventuell an anderen Stellen aufzufinden sein. Sämtliche Angaben zu dem Produkt sind jedoch stets gleichbleibend und entsprechend richtig.
In dem Kanister sind fünf Liter kaltgepresstes und sortenreines Olivenöl enthalten. Das Olivenöl setzt sich ausschließlich aus der Olivenart Koroneiki zusammen, die in der Nähe der Ölmühle des Herstellers in Kolymvari geerntet werden.
Hierbei werden beim Anbau, der Ernte und der Olivenauswahl strengste internationale Faktoren (H.A.C.C.P.) eingehalten. In Kombination mit dem optimalen Klima und dem fruchtbaren Boden der Region Kolymvari auf Kreta kann eine hohe Qualität des Olivenöls erzielt werden.
Das native Olivenöl von Jordan Olivenöl ist ein international ausgezeichnetes Spitzenprodukt. Es besteht aus den Olivensorten Kolovi und Adramitiani, die aus der Bergregion der Insel Lesbos stammen. Die Oliven werden handgeerntet und natürlich weiterverarbeitet.
Daher handelt es sich um ein zu 100 Prozent natürliches Olivenöl, das durch das schonende Herstellungsverfahren der Kaltextraktion gewonnen wird und vollkommen frei von künstlichen Aromen, Füllstoffen, Geschmacksverstärkern und Konservierungsstoffen ist.
Das Olivenöl wird übrigens direkt nach der ersten Kaltextraktion abgefüllt, bei der laut Hersteller keine höhere Temperatur als 27 °C erreicht wird. Nach der Pressung wird das Öl durch einen feinmaschigen Sieb gefiltert.
Auf eine zusätzliche chemische Filterung wird jedoch verzichtet, sodass Schwebestoffe aus der Haut und dem Fruchtfleisch der Oliven im Öl erhalten bleiben. Deswegen kann das Olivenöl von Jordan Olivenöl auch etwas eingetrübt erscheinen.
Über eventuelle Eintrübungen oder einen gelegentlich vorkommenden Bodensatz sollte man sich also nicht wundern, da diese auf eine schonende und natürliche Verarbeitung des Olivenöls deuten, dessen Säuregehalt bei 0,17 Prozent liegt.
Dadurch wird ein feinfruchtiger Geschmack, eine hohe Qualität und die Erhaltung der wertvollen Fettbegleitstoffe erzielt. Durch das Abfüllen in einen Kanister wird gewährleistet, dass das Olivenöl lichtgeschützt ist und seine Qualität nicht frühzeitig verliert.
Das kaltextrahierte Olivenöl von Castillo de Cañena findet seinen Ursprung in Andalusien, das eine autonome Region Spaniens ist. Für die Kaltextraktion dieses nativen Olivenöls wird die Olivensorte Picual verwendet.
Laut Produktangaben soll es sich durch einen besonders aromatischen, charakteristischen und einzigartigen Geschmack auszeichnen, weswegen das spanische Olivenöl besonders für Feinschmecker geeignet ist.
Man kann das Öl für Fleischgerichte oder in der vegetarischen sowie veganen Küche einsetzen. Auch Klassiker wie die südspanische und portugiesische Suppe Gazpacho können mit dem schmackhaften Olivenöl verfeinert werden.
Bei dem Anbau der Oliven werden sogar Faktoren wie die Sternkonstellationen und Mondzyklen beachtet. Dies soll laut Produktangaben wohl eine gewisse Balance zwischen der Natur und der Menschheit schaffen.
Übrigens geht das Olivenöl von Castillo de Cañena auf den Familienbetrieb der Familie Vanos zurück, die bereits seit 250 Jahren hochwertige Olivenöle produziert. Es handelt sich stets um sortenreine Premium-Öle, die mit ihrem intensiven Aroma überzeugen.
Das kaltextrahierte Olivenöl von Hacienda Ortigosa stammt aus der nordspanischen Region Navarra. Dort wird es zu 100 Prozent aus der Olivensorte Arbequina mittels schonender Kaltpressung gewonnen, bei der keine höheren Temperaturen als 27 ℃ entstehen.
Aus den Produktangaben geht hervor, dass das Olivenöl einen angenehmen, süßlichen und nussigen Geschmack hat, der sich für Liebhaber von exotischen Aromen anbietet. Der Geschmack soll jedoch keineswegs bitter, sondern viel mehr fruchtig sein.
Das kaltgepresste Olivenöl von Terra Creta kommt aus der griechischen Insel Kreta. Es wurde bereits mehrfach ausgezeichnet und überzeugt mit einem niedrigen Säuregehalt. Für die Herstellung des Öls kommt die Olivensorte Koroneiki zum Einsatz.
Die Ernte erfolgt auf eine schonende Weise, wobei im Anschluss ein strenges Auswahlverfahren der geernteten Oliven ansteht. Dadurch soll ein qualitativ hochwertiges und genüßliches Olivenöl gewonnen werden.
Laut Herstellerangaben werden bei der Herstellung und Verarbeitung strenge internationale Richtlinien (H.A.C.C.P.) eingehalten.
Das native Olivenöl extra von Agia Triada stammt aus der griechischen Halbinsel Akrotiri, die nordwestlich von Kreta liegt. Das Öl wird durch schonende Kaltpressung gewonnen und überzeugt mit einem angenehmen Geschmack und frischem Aroma.
Außerdem kennzeichnet es sich auch durch eine goldgrüne Farbe und einen intensiven Nachgeschmack. Der Hersteller bezeichnet sein Olivenöl als ein garantiertes Qualitätsprodukt, das von Mönchen innerhalb eines Klosterkomplexes verarbeitet und normiert wird.
Zur Herstellung des Öles werden ausschließlich die schwarzen, kleinen und aromatischen Koroneiki Oliven verwendet. Dadurch werden ein niedriger Säuregehalt sowie ein kräftiger und gleichzeitig milder Geschmack erzielt.
Das native Olivenöl extra von Jordan Olivenöl wird durch erste Kaltextraktion bei einer maximalen Temperatur von 27 °C hergestellt. Hierbei handelt es sich um ein international mehrfach ausgezeichnetes Olivenöl, das aus den Olivensorten Adramitiani und Kolovi besteht.
Die eingesetzten Oliven stammen aus eigenem Anbau, der in der Bergregion der griechischen Insel Lesbos erfolgt. Laut eigenen Angaben des Herstellers werden die Oliven per Hand geerntet und auf eine natürliche Weise weiterverarbeitet.
Auf den Einsatz von künstlichen Aromen, Geschmacksverstärkern, Konservierungs- und Füllstoffen wird strikt verzichtet. Das Olivenöl ist also naturbelassen und kann aufgrund dessen gelegentlich auch von Eintrübungen oder einem Bodensatz betroffen sein.
Dafür wird ein fruchtiger Geschmack gewährleistet und die Erhaltung der hochwertigen Fettbegleitstoffe erzielt. Der Hersteller empfiehlt eine kühle Lagerung des Öles, die bei maximal 25 °C erfolgen sollte.
Das kaltgepresste Olivenöl von Coppini stammt aus der italienischen Region Umbrien, die oftmals auch als das grüne Herz von Italien bezeichnet wird. Der Hersteller gibt jedoch nicht an, aus welcher Olivensorte das Öl hergestellt wird.
Eine mögliche Sorte wäre beispielsweise die Moraiolo Olive, weil sie hauptsächlich in Umbrien angebaut wird. Doch wer sich diesbezüglich genauer informieren will, der sollte sich direkt an den Hersteller wenden.
Laut Produktangaben überzeugt das Olivenöl mit einem fruchtig milden Geschmack, der zusätzlich mit einem angenehmen Aroma einhergeht. Beim Probieren dieses Öles soll einem wohl klar werden, weshalb es eines der beliebtesten Olivenöle in Italien ist.
Das Öl bietet sich besonders zur Verfeinerung von Salaten, Soßen und Antipasti an, weswegen es besonders häufig in der italienischen Küche verwendet wird. Wie bereits angedeutet, erfolgt der Anbau der Oliven in Umbrien.
Dort werden sie per Hand geerntet, was ein zeitintensives Verfahren darstellt. Die Pressung der Oliven erfolgt unter Kaltextraktion, sodass keine höheren Temperaturen als 27 °C erreicht werden. Neben der hohen Qualität wird auch ein niedriger Säuregehalt von 0,3 Prozent erzielt.
Vor allem für Feinschmecker soll dieses fruchtige Olivenöl sehr ansprechend sein. Hierbei empfiehlt die Familie Coppini, dass man das Olivenöl unbedingt einmal mit gegrilltem oder getoastetem Brot probieren sollte, da dieser Geschmack einen italienischen Flair aufweist.
In dem praktischen Kanister ist das Olivenöl vor Sauerstoff- und Lichteinwirkung geschützt, sodass es möglichst lange frisch gehalten werden kann.
Das Bio-Olivenöl von Jordan Olivenöl stammt aus der bergigen Region der Insel Lesbos. Die Olivensorten Kolovi und Adramitiani werden von Hand geerntet und entsprechend natürlich weiterverarbeitet.
Deswegen sollten mögliche Eintrübungen oder ein Bodensatz keineswegs verwunderlich sein, da sie von einer natürlichen und hochwertigen Verarbeitung zeugen. Das Jordan Olivenöl ist frei von Zusätzen wie Geschmacksverstärkern, Aromen, Füll- und Konservierungsstoffen.
Der enthaltene Säuregehalt des Öles liegt unter 0,5 Prozent und es handelt sich um ein Bio-Produkt, das nach der EG-Öko-Verordnung zertifiziert wurde. Durch die schonende Herstellung sollten sämtliche Fettbegleitstoffe nicht beschädigt werden.
Zu dem Herstellungsverfahren werden in den Produktangaben keine genaueren Angaben gemacht. Es soll sich jedoch um ein international mehrfach ausgezeichnetes Speiseöl handeln, das von den besten Köchen in Deutschland und Frankreich genutzt wird.
Das kaltgepresste Olivenöl von Loxa stammt aus der autonomen Region Andalusien in Spanien. Dank des einzigartigen Klimas, der ausreichenden Wasserversorgung und des reichhaltigen Bodens soll das andalusische Olivenöl sehr charakteristische Eigenschaften aufweisen.
Vor allem der Geschmack soll eine ideale Balance zwischen Bitterkeit und Würze darstellen. Das Öl besteht aus den Olivensorten Picual und Hojiblanca. Laut Produktangaben eignet sich das native Olivenöl extra für jede herzhafte Mahlzeit.
Mit jedem Kauf eines Öles von Loxa wird die Bauerngemeinschaft in der spanischen Stadt Loja gefördert, die bereits seit mehr als 60 Jahren mit ihren landwirtschaftlichen Praktiken und Traditionen über 1.300 Genossenschaftsmitglieder und deren Familien unterstützen.
Das native Olivenöl extra von Chrisanthi stammt aus Griechenland und wird durch Kaltextraktion gewonnen. Bei dem ausschließlich mechanischen Herstellungsverfahren entstehen keine höheren Temperaturen als 27 °C.
Daher handelt es sich um ein Öl der ersten Güteklasse, das mit einer überzeugenden Premium-Qualität einhergeht. Der Säuregehalt dieses Olivenöls beläuft sich laut Herstellerangaben auf unter 0,8 Prozent.
Die Mischung der Oliven, die im Mikroklima Kretas gedeihen, soll für einen milden, fruchtigen sowie vollmundigen Geschmack sorgen.
Olivenöl findet seinen Ursprung eigentlich im östlichen Mittelmeerraum, aber wird heutzutage auf der ganzen Welt verwendet. Es ist auch als Baumöl oder Oleum olivarum bekannt und wird sowohl aus dem Fruchtfleisch als auch aus den Kernen von Oliven gewonnen. [1]
Hierbei sind Oliven die Früchte des sogenannten Ölbaums, der bereits seit dem 4. Jahrhundert vor Christus als Nutzpflanze kultiviert wird. Fachsprachlich wird der mittelgroße Baum auch als Olea europaea bezeichnet und zur Familie der Ölbaumgewächse (Oleaceae) gezählt. [2]
Im Mittelmeerraum gibt es unzählige Olivenplantagen. Die Olivenernte und die Herstellung von Olivenöl hat sich in diesen Gebieten zu einer langjährigen Tradition entwickelt, wobei Spanien weltweit zu dem größten Olivenölproduzenten gehört. [3]
Hochwertiges Olivenöl wird von vielen Menschen regelmäßig in ihre tägliche Ernährung integriert. Es bietet sich vor allem zum Verfeinern von Nudeln, Salaten oder zum Braten bei mittleren Temperaturen bis 180 ℃ an.
Außerdem verwenden viele das Öl auch als natürliche Kosmetika oder sogar für medizinische Zwecke, indem sie es mithilfe eines Löffels pur aufnehmen.
Im ersten Schritt werden die geernteten Oliven gründlich gewaschen, damit sie von Fremdkörpern wie Blättern oder Steinen befreit werden können.
Danach werden sowohl die Oliven als auch die Kerne zerkleinert und gemahlen, sodass eine ölhaltige Masse entsteht. Diese Masse wird im Anschluss in einer Zentrifuge sorgfältig gepresst, wodurch das Öl vom Fruchtfleisch getrennt wird.
Anschließend wird das Olivenöl entweder in lichtgeschützte Glasflaschen oder speziell beschichtete Kanister abgefüllt. Man unterscheidet bei Olivenöl hauptsächlich zwischen drei Qualitätsstufen.
Die erste Güteklasse ist als „natives Olivenöl extra“ bekannt und gilt nur für die Öle, die sowohl eine hohe Reinheit als auch keine Fehler in Eigenschaften wie dem Geschmack und Geruch aufweisen.
Zudem gibt es auch die zweite Güteklasse der „nativen Olivenöle“, die ebenfalls naturbelassen und rein sind. Der einzige Unterschied ist, dass leichte Fehler in den zuvor genannten Eigenschaften vorkommen können.
Dennoch sind Olivenöle aus der ersten und zweiten Güteklasse für eine sehr hohe Qualität, einen ausgeprägten Geschmack, ein intensives Aroma und einen hohen Gehalt an phenolischen Antioxidantien bekannt.
Wenn ein Produkt nur als „Olivenöl“ bezeichnet wird, dann besteht es aus einer Mischung aus raffiniertem sowie nativem Olivenöl. Für die Hersteller solcher Öle gibt es kein festgelegtes Mischverhältnis, sodass sie den Anteil des jeweiligen Olivenöls eigenständig festlegen können.
Die Qualität eines einfachen Olivenöls aus der Güteklasse 5 ist dementsprechend nicht mit den ersten beiden Qualitätsstufen zu vergleichen. Dafür kann solch ein Olivenöl viel höher erhitzt werden, da es sich aus raffiniertem Öl zusammensetzt, das unempfindlicher gegenüber Hitze ist.
Bevor die Herstellung des Olivenöls erfolgen kann, müssen die Oliven zunächst geerntet werden. Die Qualität des Öls wird maßgeblich durch den Zeitpunkt der Ernte beeinflusst. Es gilt, dass aus fünf Kilogramm Oliven bis zu ein Liter Olivenöl hergestellt werden kann. [4]
Die Erntezeit kann beginnen, wenn sich die grüne Farbe der Oliven in rot violette Töne umwandelt. Sollte die Ernte etwas später erfolgen, dann kann ein höherer Ölertrag erzielt werden. Außerdem kann aus reiferen Oliven ein milderes Olivenöl gewonnen werden.
Bei der Ernte wird hauptsächlich zwischen dem manuellen und mechanisierten Verfahren unterschieden. Die mechanisierte Ernte erfolgt durch eine Rüttelmaschine, die jedoch zum Beispiel nicht in bergigen Gebiet eingesetzt werden kann.
Daher gibt es auch das manuelle Verfahren, bei dem einige Netze unter den Ölbäumen ausgebreitet werden. Mithilfe von sanften Stockschlägen werden die Oliven dann geerntet und durch die Netze aufgefangen.
Ansonsten setzen kleinere Betriebe für die Herstellung ihres Olivenöls ausschließlich auf handgeerntete Oliven. Durch die Ernte von Hand können die Oliven besser selektiert werden, sodass insgesamt ein hochwertigeres Öl hergestellt werden kann.
Ein Nachteil der Ernte von Hand ist jedoch, dass es ein sehr zeit- und personalintensives Verfahren darstellt. Nachdem die Oliven geerntet wurden, sollte die Verarbeitung im Idealfall am gleichen Tag erfolgen.
Olivenöl ist ein pflanzliches Öl, das sich aus vielen wertvollen Inhaltsstoffen zusammensetzt und ziemlich nahrhaft ist. Neben vorteilhaften Fettsäuren können in Olivenöl sogar geringe Spuren an Vitamin E und K enthalten sein.
In 100 Gramm Olivenöl sind folgende Inhaltsstoffe enthalten: [
In naturbelassenen Olivenölen sind außerdem zwei phenolische Antioxidantien enthalten, die für ihre gesundheitsfördernde Wirkung bekannt sein sollen. Es handelt sich hierbei um Oleuropein und Oleocanthal, die nativem Olivenöl seinen bitteren sowie scharfen Geschmack verleihen. [
Es gibt einige wissenschaftliche Artikel und Untersuchungen, die unter anderem eine antioxidative, entzündungshemmende, krebsbekämpfende, antimikrobielle und antivirale Aktivität mit diesen zwei Antioxidantien in Verbindung bringen. [
Außerdem sollen Oleocanthal und Oleuropein das LDL-Cholesterin im Körper reduzieren, das als schlechtes Cholesterin bekannt ist. Bei einem zu hohen Wert lagert sich das überschüssige Cholesterin nämlich in den Arterienwänden ab, wodurch eine Gefäßverkalkung entstehen kann. [
Ein Kritikpunkt an der Zusammensetzung von Olivenöl könnte das relativ hohe Verhältnis von Omega-6 zu Omega-3 Fettsäuren sein. Denn in einer gesunden Ernährung sollte man sowohl genügend Omega-3- als auch Omega-6-Fettsäuren aufnehmen.
Laut dem Bundeszentrum für Ernährung ist ein Verhältnis dieser beiden Fettsäuren von 1:5 oder darunter sehr vorteilhaft, um das Risiko für Krebserkrankungen sowie Herzinfarkte erheblich zu reduzieren. [
Daher ist es sinnvoll, dass man täglich verschiedene pflanzliche Öle aufnimmt. Beispielsweise können die Omega-6-Fettsäuren in Olivenöl den LDL-Cholesterinspiegel senken und eine schützende Wirkung auf das Herz-Kreislaufsystem haben.
Man kann das mediterrane Öl ideal zum Verfeinern eines Salates oder Brotes mit Kräutern nutzen. Doch um ebenfalls ausreichend Omega-3-Fettsäuren aufzunehmen, sollte man ebenso Speiseöle wie Leinöl in seine tägliche Ernährung miteinbeziehen.
Leinöl ist sehr reich an pflanzlichen Omega-3-Fettsäuren (α-Linolensäure) und passt aufgrund seines nussigen Geschmacks hervorragend zu Salaten. Selbstverständlich kann man gewisse Mengen des Öls auch pur konsumieren.
Vor allem naturbelassene Olivenöle aus der ersten und zweiten Güteklasse scheinen eine wohltuende Wirkung auf den Körper aufzuweisen. Der regelmäßige Konsum von Olivenöl soll vor Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems und Diabetes schützen. [
Außerdem werden mit Olivenöl auch entzündungshemmende Eigenschaften in Verbindung gebracht. Vor allem der Hauptinhaltsstoff Ölsäure soll laut einiger Feststellungen zur Reduzierung von Entzündungsmarkern wie dem C-reaktiven Protein beitragen. [
Wenn man bedenkt, dass chronische Entzündungen zu den Hauptfaktoren für die Entstehung von Krankheiten wie Arthritis, Diabetes, Krebs, dem metabolischen Syndrom und Herzerkrankungen zählen, dann kann die Aufnahme eines entzündungshemmenden Öls sehr sinnvoll sein.
Die entzündungshemmende Wirkung von Olivenöl soll vor allem auf den enthaltenen Antioxidantien Oleuropein und Oleocanthal basieren, wobei besonders Oleocanthal ähnlich wie das Medikament Ibuprofen wirken kann, das gegen Entzündungen eingesetzt wird. [
Laut der Einschätzung einiger Forschen sollen bereits drei bis vier Esslöffel Olivenöl genug Oleocanthal enthalten, um die gleiche schmerzlindernde Wirkung wie zehn Prozent einer Ibuprofen Tablette für Erwachsene zu erzielen. [
Zudem konnte in einer anderen Studie festgestellt werden, dass die enthaltenen Stoffe in Olivenöl sowohl Enzyme als auch Proteinen hemmen können, die an Entzündungsreaktionen im Körper beteiligt sind. [
Prinzipiell sollte man wissen, dass chronische Entzündungen meistens mehrere Jahre oder Jahrzehnte andauern müssen, bevor sie einen erheblichen Schaden im Körper anrichten. Durch die Verwendung von nativem Olivenöl extra kann man Entzündungen im Körper mindern.
Langfristig kann die Aufnahme von Olivenöl förderlich sein, um das Risiko für Erkrankungen zu reduzieren, die auf Entzündungen beruhen. Für diese positive Wirkung von Olivenöl sollen hauptsächlich das Antioxidans Oleocanthal und die Fettsäure Ölsäure verantwortlich sein.
Das Profil eines Olivenöls entsteht ähnlich wie bei einem Wein. Jedes Öl hat nämlich einen eigenen Charakter, der stark von der gepressten Olivensorte sowie den kulturellen und traditionellen Einflüssen der Herkunftsregion abhängig ist.
Außerdem wird der Geschmack des Öls auch erheblich von den klimatischen Bedingungen des Erntejahrs beeinflusst, weswegen die Eigenschaften eines Olivenöls jedes Jahr ein wenig anders ausgeprägt sein können.
Man sollte wissen, dass die Bitterkeit von Olivenölen ein wichtiger Indikator für einen hohen Gehalt an den Polyphenolen Oleocanthal und Oleuropein ist. Diese zwei Stoffe schützen nicht nur das Öl vor Oxidation, sondern auch den Körper vor freien Radikalen.
Übrigens sollte man wissen, dass grüne und schwarze Oliven keine unterschiedlichen Sorten darstellen. Es handelt sich lediglich um verschiedene Reifestadien, die sich enorm auf den Geschmack und den Polyphenolgehalt des späteren Olivenöls auswirken.
Das Olivenöl aus jungen, grünen und gerade reif gewordenen Oliven ist sehr bitter und daher reich an Polyphenolen. Der Erhalt an Olivenöl ist nach dem Pressen von jungen Oliven jedoch nicht besonders hoch.
Obwohl das Öl aus schwarzen Oliven einen geringen Gehalt an Polyphenole enthält und entsprechend weniger bitter schmeckt, kann aus ihnen zumindest ein höherer Ölertrag erzielt werden.
Ein natives Olivenöl extra, das aus jungen Oliven gewonnen wurde, zeichnet sich durch folgende Eigenschaften aus:
Natives Olivenöl zählt zu den gesündesten Speiseölen und zeichnet sich durch seinen hohen Gehalt an phenolischen Antioxidantien aus.
Besonders Gerichte mediterraner Herkunft werden mit Olivenöl zubereitet und gelten häufig als sehr gesund und schmackhaft. Daher nimmt die Beliebtheit von nativem Olivenöl extra enorm zu und sein jährlicher Konsum steigt stetig.
In einem Esslöffel Olivenöl sind laut dem U.S. Department of Agriculture unter anderem folgende Nährwerte enthalten:
Das mediterrane Olivenöl wird sehr gerne für kulinarische, kosmetische und sogar gesundheitliche Zwecke verwendet. Deswegen haben sich mittlerweile einige Untersuchungen und Studien mit der innerlichen und äußerlichen Wirkung von Olivenöl befasst.
Aufgrund des hohen Gehalts an Antioxidantien wird Olivenöl vor allem eine schützende Wirkung vor freien Radikalen zugeschrieben. Bei freien Radikalen handelt es sich übrigens um Moleküle, die zu Schäden der Zellen führen können.
Dies kann zumindest der Fall sein, wenn sie sich ansammeln und zu oxidativem Stress führen. Freie Radikale werden während des Stoffwechsels und anderer Prozesse im Körper produziert und können durch Antioxidantien neutralisiert werden.
Wer an trockenen, strapazierten oder brüchiger Haaren leidet, der kann sie mit natürlichen Mitteln wie Olivenöl reichhaltig pflegen. Nicht umsonst wird das Öl auch in vielen Kosmetikprodukten verarbeitet.
Pures Olivenöl kann für verstärkten Glanz sorgen und einen Schutzfilm auf die Haare legen. Hierfür kann man ein bis zwei Esslöffel Olivenöl in seine Spitzen geben oder auch sanft in die Kopfhaut massieren, um trockener Kopfhaut entgegenzuwirken.
Nach mehreren Stunden kann man das Olivenöl dann mit lauwarmen Wasser und einem milden Shampoo ausspülen.
Um die Haut reichhaltig mit Feuchtigkeit zu versorgen, kann man ebenfalls Olivenöl nutzen. Idealerweise sollte man das Öl vor dem Schlafengehen oder direkt nach dem Duschen auf die Haut verteilen.
Vor allem im Gesicht sollte Olivenöl sparsam eingesetzt werden, um die Poren nicht zu verstopfen. Auf dem restlichen Körper kann man entsprechend mehr verwenden, um eine intensive Pflege zu erzielen und Trockenheit zu lindern.
Herzinfarkte und Schlaganfälle gehören weltweit zu den häufigsten Ursachen für einen plötzlichen Tod, wobei einige Beobachtungsstudien zeigen, dass diese Erkrankungen in Ländern rund um das Mittelmeer zu viel geringeren plötzlichen Todeszahlen führen. [
Diese Ergebnisse haben dazu verleitet, die typische Ernährungsweise in diesen mediterranen Gebieten näher zu betrachten und zu prüfen, welche Lebensmittel vermehrt in diesen Ländern konsumiert werden. [
Olivenöl ist ein typisches Speiseöl, das in diesen Ländern fast täglich konsumiert wird. Das Öl soll die Oxidation von dem LDL-Cholesterin verringern, das auch als schlechtes Cholesterin bekannt ist. Dadurch kann wiederum das Risiko für die Entwicklung von Herzerkrankungen gesenkt werden. [
Abgesehen davon, soll sich Olivenöl auch positiv auf die Blutgefäße auswirken, da es die Funktion der Zellschicht im Inneren der Gefäße verbessern kann. [
Auch die unerwünschte Blutgerinnung soll laut einiger Studienergebnisse verhindert werden. Zudem sollen sowohl der Blutdruck als auch der Bedarf an Blutdruckmedikamenten durch Olivenöl gesenkt werden können. [
Im Anbetracht dieser Eigenschaften des mediterranen Öls ist es keineswegs verwunderlich, dass Personen, die es regelmäßig konsumieren viel seltener an Herzinfarkten und Schlaganfällen sterben. [
Auch die Studienergebnisse hinsichtlich dieser Eigenschaften sind sehr aussagekräftig, sodass natives Olivenöl extra ein empfehlenswertes Speiseöl ist, das in die tägliche Ernährung integriert werden kann.
Olivenöl enthält phenolische Antioxidantien wie Oleocanthal, die als entzündungshemmende Stoffe bekannt sind. Einige Reagenzglasstudien zeigten sogar, dass Olivenöl ähnlich wie das entzündungshemmende Medikament Ibuprofen wirkt. [
Um dieses Ergebnis verallgemeinern zu können, sind jedoch auch Studien mit Menschen erforderlich. Die hohe Konzentration gesunder Fettsäuren und Antioxidantien machen Olivenöl jedoch zu einem nachweislich entzündungshemmendem Speiseöl. [
Die regelmäßige Aufnahme von verschiedenen pflanzlichen Lebensmittel soll Entzündungen im Körper grundsätzlich reduzieren, weswegen man nicht ausschließlich auf Olivenöl setzen, sondern viel mehr eine abwechslungsreiche Ernährung verfolgen sollte. [
Obwohl noch einige Studien zu der potentiell entzündungshemmenden Wirkung des Öls erforderlich sind, kann man durchaus sagen, dass kaltgepresstes natives Olivenöl extra zur Verringerung von Entzündungen beitragen kann.
Die Leber zählt zu den wichtigsten Organen im menschlichen Körper. Sie ist das zentrale Organ des Stoffwechsels und sorgt dafür, dass das Blut von Schadstoffen gereinigt wird. Diese Schadstoffe können auch negativ auf die umliegenden Zellen der Leber auswirken.
Eine Zitronen-Olivenöl-Kur soll die Leber wohl effektiv reinigen und sogar ihre Funktion verbessern. Hierfür benötigt man schlichtweg ein hochwertiges natives Olivenöl extra und eine Zitrone. [
Man mischt etwa 5 ml Zitronensaft mit 15 ml Olivensaft. Diese Mischung wird morgens auf nüchternen Magen eingenommen. Mit dem Verzehr von Essen sollte man danach etwa eine halbe Stunde warten. Diese Kur kann einen Monat lang täglich durchgeführt werden.
Olivenöl hat einen relativ niedrigen Rauchpunkt von 180 ℃, weswegen man es durchaus auch zum Braten bei mittleren Temperaturen nutzen kann. Wichtig ist, dass der Rauchpunkt nicht überschritten wird, da sich ansonsten gesundheitsgefährdende Stoffe bilden können. [43]
Das Bundeszentrum für Ernährung hat eine spanische Studie der Universität Barcelona vorgestellt, in der erkannt wurde, dass Olivenöl auch nach dem Braten weiterhin die allgemeinen Anforderungen der EU an ein gesundes Öl erfüllt. [
Bei ungefiltertem nativen Olivenöl extra ist jedoch Vorsicht geboten, da der Rauchpunkten unter Umständen viel niedriger als 180 ℃ sein kann. Kurzum eignet sich Olivenöl für das Braten bei niedrigen bis mittleren Temperaturen und verleiht Gerichten ein besonderes Aroma.
Hochwertiges und naturbelassenes Olivenöl weist stets ein einzigartiges Aroma auf, das entweder frisch und fruchtig oder eher pikant und bitter sein kann. Der Geschmack und das Aroma sind abhängig von der Herkunft des Öls, der Olivensorte und dem Erntezeitpunkt.
Bevor man Olivenöl also zum Backen verwendet, sollte man unbedingt den Geschmack prüfen und dann entscheiden, wofür man es verwendet. Ein pikantes Öl kann zum Backen von deftigem Gebäck wie Pizza, Ciabatta, Pinsa oder anderen Brotspezialitäten genutzt werden.
Wer ein fruchtig schmeckendes Olivenöl zur Verfügung hat, der kann es auch für süßes Gebäck wie Muffins und Rührkuchen verwenden. Auch hier sollte die maximale Höchsttemperatur von 180 ℃ nicht überschritten werden.
Abgestorbene Hautschuppen können mit einem Peeling aus Olivenöl und Salz effektiv entfernt werden. Die zwei Zutaten können nach Belieben miteinander vermischt und zu einer Paste verarbeitet werden, die man anschließend auf die jeweilige Hautpartie auftragen kann.
Nach einer Einwirkzeit von wenigen Minuten kann man die Paste mit lauwarmen Wasser auswaschen und sich an einem weichen Hautgefühl erfreuen. Zum Schluss kann man seine Haut wie gewohnt mit einer Feuchtigkeitscreme eincremen.
Ein entspanntes Bad mit einem Schuss nativem Olivenöl sorgt für weiche Haut und kann sehr wohltuend für den gesamten Körper sein. Nach dem Bad sollte man sich vorsichtig abtrocknen, um den Schutzfilm des Olivenöls nicht vollständig abzuwischen.
Olivenöl kann auch für angenehme Massagen verwendet werden, da es eine zusätzlich pflegende, feuchtigkeitsspendende und beruhigende Wirkung auf die Haut haben kann. Auch das frische und fruchtige Aroma wird von vielen als sehr angenehm auf der Haut empfunden.
Prinzipiell soll Olivenöl zu den schnellsten Bräunungsbeschleunigern gehören, weil es unter anderem auch Carotinoide enthält, wodurch der Bräunungsprozess erheblich beschleunigt werden kann. [
Jedoch sollte man unbedingt bedenken, dass die ausschließliche Verwendung von reinem Olivenöl keinen Schutz vor UV-Strahlen bietet. Man sollte Olivenöl deswegen in Kombination mit einem Sonnenschutzmittel verwenden, das vorher aufgetragen werden sollte.
Danach kann man seinen Körper mit Olivenöl eincremen und die Sonne genießen. Zumindest wenn man schon vorgebräunt ist oder über einen dunklen Hauttyp verfügt. Menschen mit heller oder sonnenempfindlicher Haut sollten von Bräunungsbeschleunigern wie Olivenöl absehen.
Viele Hundebesitzer fügen dem Futter ihrer Hunde etwas Olivenöl hinzu, um sie mit einfach ungesättigten Fettsäuren zu versorgen, die das Risiko von Herz-Kreislaufrkrankungen oder Diabetes erheblich senken sollen.
Außerdem kann man durch einen Teelöffel Olivenöl auch altes oder abgestandenes Trockenfutter aufwerten und schmackhafter gestalten.
Solange keine Unverträglichkeiten vorliegen, ist die Verwendung von Olivenöl vollkommen unbedenklich. In den meisten Rezepten wird in der Regel genau angegeben, wie viel Olivenöl für das jeweilige Gericht benötigt wird.
Für die pure Einnahme wird ein Esslöffel auf nüchternen Magen empfohlen, wobei man das Öl auch alternativ auf zwei Teelöffeln verteilt einnehmen kann.
Interessant ist, dass der Pro-Kopf-Verbrauch von Olivenöl im Jahr 2016 in Ländern wie Griechenland bei etwa 14,9 Litern pro Jahr lag. Danach folgten Spanien mit 11,5 Litern und Italien mit 10,5 Litern pro Jahr. [48]
In Deutschland wurde im gleichen Jahr lediglich ein Pro-Kopf-Verbrauch von 0,8 Litern vermerkt.
Ein gutes Olivenöl sorgt für ein intensives Aroma und bietet sich vor allem für mediterrane Gerichte an. Man kann es sowohl zum Verfeinern von Mahlzeit als auch zum Braten bei mittleren Temperaturen bis 180 °C verwenden.
Arbeitszeit: ca. 15 Min.
Koch/Bachkzeit: ca. 15 Min.
Schwierigkeitsgrad: simpel
Quelle: www.chefkoch.de
Arbeitszeit: ca. 10 Min.
Schwierigkeitsgrad: simpel
Quelle: www.chefkoch.de
Arbeitszeit: ca. 25 Min.
Gesamtzeit: ca. 25 Min.
Quelle: www.chefkoch.de
Für den Guss:
Quelle: www.chefkoch.de
Bevor man sich für ein bestimmtes Olivenöl entscheidet, kann man auf die folgenden Kaufkriterien blicken, da sie die Kaufentscheidung unter Umständen vereinfachen können. Außerdem könnten sie bei der Suche nach einem möglichst hochwertigen Speiseöl helfen.
Das Herstellungsverfahren ist ein sehr wichtiges Kaufkriterium, weil es sich ganz entscheidend auf die Qualität des Olivenöls auswirkt. Das schonendste Verfahren stellt die Kaltextraktion bzw. Kaltpressung dar, bei der eine Höchsttemperatur von maximal 27 °C erreicht werden darf.
Sämtliche Olivenöle, die sich als „extra nativ“ oder „nativ“ bezeichnen wollen, dürfen ausschließlich durch Kaltpressung hergestellt werden. Wer ein Olivenöl aus der Güteklasse 1 oder 2 kauft, der kann sich also sicher sein, dass es schonend hergestellt wurde.
Wie bereits erwähnt, sagt die Güteklasse einiges über die Qualität eines Olivenöls aus. In Deutschland gibt es drei Olivenöl-Güterklassen, die für Speiseöle relevant sind und schnell verwechselt werden können.
Daher sollte man sich vor dem Kauf ausgiebig über die verschiedenen Qualitätsstufen und die jeweiligen Eigenschaften der dazu gehörigen Olivenöle informieren. Am empfehlenswertesten ist natürlich die Güteklasse 1, da sie höchste Qualität und Zufriedenheit verspricht. [49]
Wenn ein Olivenöl zu dieser Güteklasse gehört, dann sollte es die höchste Qualität aufweisen. Schließlich wird das Öl mithilfe eines mechanischen Verfahrens direkt aus den Oliven gepresst. Dieses schonende Verfahren erfolgt bei einer Temperatur von maximal 27 °C.
Der Säuregehalt ist bei dieser Güteklasse am geringsten und muss unter 0,8 Prozent liegen. Alle nativen Olivenöle extra unterliegen strengsten Anforderungen, die von einer EU-Norm geregelt werden. [
Außerdem darf natives Olivenöl extra keine geschmacklichen Fehler oder andere erdenkliche Mängel aufweisen. Es sollte im Idealfall eine hellgrüne Farbe und einen fruchtigen Geschmack mit bitterem Abgang besitzen.
Die Herstellung von Olivenölen der zweiten Güteklasse erfolgt genauso wie bei der ersten Güteklasse. Der einzige Unterschied ist, dass der Säuregehalt bei nativen Olivenölen bei bis zu 2 Prozent liegen darf. [51]
Auch leichte Fehler hinsichtlich des Aussehens und Geschmacks sind bei Olivenölen der Güteklasse 2 möglich. Nichtsdestotrotz können auch Öle der zweiten Qualitätsstufe überzeugende Eigenschaften und einen hohen Gehalt an wertvollen Inhaltsstoffen aufweisen.
Wenn ein Olivenöl weder als „extra nativ“ noch als „nativ“ bezeichnet wird, dann handelt es sich in der Regel um ein Öl aus der Kategorie 5. Das bedeutet, dass eine Mischung aus nativem und raffiniertem Olivenöl vorliegt und eine entsprechend schlechtere Qualität vorliegt.
Die Mischung dieser beiden Öle erfolgt ohne ein vorgeschriebenes Mischverhältnis. Je intensiver der Geschmack des Olivenöls ist, desto höher ist auch der Anteil an nativem Olivenöl.
Die Farbe dieses Öls dürfte nicht besonders intensiv sein, aber dafür kann man es in der Regel zum Braten bei hohen Temperaturen nutzen, wobei man sich diesbezüglich lieber genauer beim Hersteller informieren sollte.
Eine Bio-Zertifizierung bestätigt, dass der Anbau der Oliven ohne den Einsatz von giftigen Pestiziden erfolgt ist. Die Oliven stammen folglich aus einem ökologischem Anbau, der auf Gentechnik verzichtet und die Erhaltung der Bodenfruchtbarkeit garantiert.
Erst wenn diese Faktoren erfüllt werden und ein Zertifizierungsprozess bei einer zugelassenen Öko-Kontrollstelle durchlaufen wurde, erhält ein Olivenöl das Bio-Siegel. Der Kauf von Bio-Olivenölen kommt also nicht nur Verbrauchern, sondern auch der Umwelt zugute.
Auch der Säuregehalt ist ein wichtiger Indikator für die Qualität von Olivenölen. Umso sorgfältiger die Herstellung des Olivenöls erfolgt, desto geringer müsste der Säuregehalt im späteren Öl sein. Doch der Säuregehalt hängt auch von der Olivensorte und dem Herkunftsland ab.
Daher kann ein möglichst niedriger Säuregehalt nicht als alleiniger Faktor für hohe Qualität angesehen werden. Für natives Olivenöl extra gilt laut den Vorschriften der Europäischen Union, dass der Säuregehalt unter 0,8 Prozent liegen muss. [
Den Geschmack kann man vor dem Kauf eines Olivenöls zwar nicht selbst testen, aber dafür kann man sich zumindest in Kundenrezensionen über die Einschätzung von anderen Käuferinnen und Käufern informieren.
Ein hochwertiges Olivenöl sollte idealerweise fruchtig schmecken und im Abgang einen scharfen und bitteren Nachgeschmack aufweisen. Bei längerer Aufbewahrung des Olivenöls kann die Schärfe verloren gehen.
Sollte hingegen ein neu gekauftes Olivenöl weder scharf noch leicht bitter schmecken, kann dies durchaus ein Anlass zu Misstrauen sein. Vor allem wenn ein Olivenöl als „mild“ verkauft wird, kann es sich im schlimmsten Fall um ein gestecktes oder nicht besonders hochwertiges Öl handeln.
Der Kaufpreis von Olivenölen aus der ersten und zweiten Güteklasse ist in der Regel etwas höher als bei Ölen aus der Qualitätsstufe 5. Auch Olivenöle mit Bio-Zertifizierung weisen oftmals einen höheren Kaufpreis auf, weil der ökologische Anbau von Oliven mit höheren Kosten verbunden ist.
Doch ein hoher Kaufpreis muss nicht automatisch auf ein überzeugendes und hochwertiges Speiseöl deuten. Laut der Stiftung Warentest kann man ein gutes Olivenöl bereist ab einem Preis von fünf Euro pro Liter ausfindig machen.
Wichtig ist, dass man beim Kauf eines Olivenöls genau auf die jeweiligen Eigenschaften des Produktes blickt. Heutzutage ist ein hoher Kaufpreis nämlich kein zwingender Indikator für überzeugende Qualität.
Aufgrund der äußerst großen Beliebtheit von Olivenöl kann man das Speiseöl mehrheitlich in Discountern, Bioläden, einigen Drogeriemärkten wie Rossmann, Müller sowie dm und auf zahlreichen Onlineshops kaufen.
Aldi Nord bietet verschiedene native Olivenöle extra an. Im Sortiment von Aldi findet sich zum Beispiel ein natives Bio-Olivenöl extra von der Marke „Gut Bio“. Der Kaufpreis dieses Öls liegt bei 4,99 Euro.
Das zweite native Olivenöl extra ist von der Marke „Casa Morando“ und wird zu einem Preis von 3,99 Euro angeboten.
Auch der Rewe Markt bietet mehre verschiedene native Olivenöle extra an. Die Preisspanne der angebotenen Speiseöle reicht hierbei von 3,99 Euro bis 5,99 Euro. Ein bekanntes Produkt stellt das Olivenöl der Rewe Eigenmarke „REWE Bio“ dar, das 4,29 Euro kostet.
Edeka bietet das Olivenöl seiner Eigenmarke „Gut & Günstig“ zu einem Preis von 3,99 Euro an. Es gehört zur ersten Güterklasse und sollte entsprechend überzeugend sein. Außerdem ist auch das Olivenöl der Eigenmarke „Edeka“ erhältlich.
Der Onlinekauf von Olivenölen ist definitiv am vorteilhaftesten, da man die größte Auswahl an verschiedenen Ölen vorfindet. Außerdem kann man die unterschiedlichen Produkte auf Onlineshops auch viel besser überblicken und miteinander vergleichen.
Zudem kann man sich im Internet intensiv über das gewünschte Olivenöl informieren, sodass ein Fehlkauf weitestgehend vermieden werden kann. Wenn man sich für ein ansprechendes Olivenöl entschieden hat, dann kann man es sich praktischerweise einfach nach Hause liefern lassen.
Um einen Fehlkauf zu vermeiden, sollte man sich vor dem Kauf eines Olivenöls nach Testergebnissen zu verschiedenen Ölen umsehen. Im Internet gibt es viele vertrauenswürdige Unternehmen, Instituten und Verbraucherorganisationen, die Tests zur Verfügung stellen.
Die Stiftung Warentest hat zum Ende des Januars 2020 einen interessanten Artikel mit aufschlussreichen Testergebnissen zu Olivenölen veröffentlicht. Der Titel des Artikels gibt an, dass man bereits ab etwa fünf Euro pro Liter ein gutes Olivenöl ausfindig machen kann.
Das bedeutet, dass ein geschmacklich überzeugendes Olivenöl nicht zwingend teuer sein muss. Dies will zumindest der aktuelle Olivenöl Test der Stiftung Warentest zum Ausdruck bringen. Die Tester haben sich mit 28 Ölen befasst.
Wer an den Ergebnissen interessiert ist, der kann sich den Zugang zu diesen kaufen. Die Preisspanne der getesteten Olivenöle reicht zwischen 4,80 bis 52 Euro pro Liter. Lediglich zwei Öle erhielten die Note „mangelhaft“, sodass insgesamt jedes dritte Öl empfehlenswert ist.
Zudem sollte man wissen, dass sämtliche Öle zur höchsten Güteklasse „nativ extra“ gehören und dementsprechend fehlerfrei sein müssten. Zu den Testsiegern gehören zwei Öle vom Discounter, zwei Markenprodukte und ein Olivenöl aus dem Gourmet-Bereich.
Wer sich für den Artikel näher interessiert und den Testbericht freischalten will, der sollte sich direkt auf die Webseite der Stiftung Warentest begeben. [
Der Öko-Test hat am 29.01.2020 einen Bericht zu 19 Olivenölen veröffentlicht. Es stellte sich heraus, dass zu viele Schadstoffe, falsche Versprechen und ein ranziger Geschmack zu den hauptsächlichen Kritikpunkten der Öle zählen, die übrigens zur höchsten Qualitätsklasse gehören.
Fast die Hälfte aller Olivenöle ist stark mit Mineralöl verunreinigt gewesen und im Test daher auch durchgefallen. Auch bei der Herkunftsangabe und der Qualität wird häufig betrogen, sodass Olivenöl zu dem am meisten gefälschten Lebensmittel in Europa gezählt werden kann.
Von allen getesteten Ölen konnten lediglich zwei Produkte mit der Note „gut“ bewertet und empfohlen werden. Für nähere Informationen zu den Testergebnissen und den ausführlichen Artikel sollte man sich auf die Webseite von Öko-Test begeben. [
Die Verbraucherzentrale hat im November 2019 einen interessanten Beitrag veröffentlicht, der über allgemeine Informationen zu Speiseölen und ihrer Verwendung informiert. Darin wird erläutert, dass Speiseöle je nach Sorte und Herstellungsart verschiedene Eigenschaften haben.
Aufgrund des kräftigen Geschmacks von Olivenöl kann man es beispielsweise nicht für jedes Gericht verwenden. Außerdem wird in dem Artikel betont, dass Olivenöl im Gegensatz zu anderen kaltgepressten Ölen eine viel längere Haltbarkeit aufweist.
Für nähere Informationen kann man sich direkt auf den Artikel begeben, den die Verbraucherzentrale veröffentlicht hat. [
Auch die Verbraucherzentrale Bayern stellt einen wissenswerten Beitrag zu Olivenöl zur Verfügung. In diesem Beitrag geht die Verbraucherzentrale Bayern auf die Frage ein, ob und wie stark man Olivenöl erhitzen darf.
Olivenöl kann problemlos bis 180 °C erhitzt werden und bietet sich daher eher für ein schonendes Braten von Lebensmitteln an. In der mediterranen Küche wird Olivenöl sowohl pur als auch erhitzt in warmen Mahlzeiten verzehrt.
Die vorteilhafte Zusammensetzung der Fettsäuren ist für die Hitzebeständigkeit eines Speiseöls verantwortlich. Je mehr gesättigte oder einfach ungesättigte Fettsäuren in einem Öl enthalten sind, desto höher liegt auch der Rauchpunkt.
Da natives Olivenöl circa 75 Prozent einfach ungesättigte Ölsäure und 15 bis 20 Prozent gesättigte Fettsäuren enthält, kann man es laut der Verbraucherzentrale Bayern einwandfrei zum Braten und Frittieren bis 180 °C verwenden. [
Auch das Bundeszentrum für Ernährung hat sich zu Speiseölen und Olivenöl geäußert. Die Auswahl an Pflanzenölen ist heutzutage unübersichtlich groß, sodass man sich kaum entscheiden und den Überblick bewahren kann.
Daher fragen sich viele Menschen, woher sie wissen, welches Speiseöl für welchen Zweck am besten geeignet ist. Der Ernährungswissenschaftler Harald Seitz, der im Bundeszentrum für Ernährung tätig ist, hat diesbezüglich einen hilfreichen Tipp:
„Das hängt ganz einfach davon ab, was ich mit dem Öl zubereiten möchte. Viele Öle haben einen Eigengeschmack, und der muss zu dem jeweiligen Gericht passen. Dazu kommt aber auch, dass man einige Öle nur in der kalten Küche verwenden sollte, andere Öle lassen sich wiederum auch gut erhitzen“, erklärt der Ernährungswissenschaftler.
Prinzipiell erfreut sich Olivenöl an vielen Anwenderinnen und Anwendern, die das Speiseöl nicht in ihrem Alltag missen möchten. Vor allem der mediterrane Flair und die Wirkung als natürliches Pflegemittel wird von vielen geschätzt.
Leider stellt sich heraus, dass Betrug bei Herstellern von Olivenölen nicht selten ist. Vermeintlich „extra native“ Olivenöle werden oftmals mit raffinierten Ölen gestreckt und sind daher weniger hochwertig.
Wer eine möglichst positive Erfahrung mit Olivenöl machen möchte, der sollte vor dem Kauf des Öls auf die Liste der Inhaltsstoffe blicken. Auch eine kurze Recherche über den Anbieter des Öls kann sehr sinnvoll sein, um ein echtes und überzeugendes Olivenöl zu kaufen.
Natives Olivenöl extra gehört zu den gesündesten Speiseölen und ist reich an starken Antioxidantien, von denen der Körper sehr profitieren kann. Ein weiterer Vorteil an reinem und hochwertigem Olivenöl ist auch das Aroma.
Es eignet sich beispielsweise zum Verfeinern von Salaten, Brot und Mozzarella. Auch der pure Verzehr wird von einigen Menschen bevorzugt. Der Geschmack des Olivenöls erinnert hierbei an warme und mediterrane Länder.
Um von dem regelmäßigem Verzehr eines Olivenöls zu profitieren, sollte man sich für ein geprüftes, naturbelassenes und kaltextrahiertes Öl aus der Güteklasse 1 oder 2 entscheiden, da es besonders wirkstoffreich sein kann.
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